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Schalkenmehrener Maar 9/2020

Schalkenmehrener Maar 9/2020 published on

Das Wetter ist einfach zu schön um zu Hause zu bleiben und in der Eifel, ganz in der Nähe unserer Verwandtschaft, wurde eine neuer Stellplatz eröffnet.

Der Wohnmobilpark Vulkaneifel.

Der Stellplatz liegt unmittelbar am alten Bahnhof Schalkenmehren.

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos am Automaten. Bei der Anmeldung am Automat erhält man eine Stellplatzkarte, mit der alle Kosten bezahlt werden. Dafür sollte man etwas Guthaben auf die Karte aufladen. Der Stellplatz kostet 12 Euro pro Tag, Hunde kosten ab dem 2. Hund je 2 Euro extra. Strom und Wasser werden über die Stellplatzkarte bezahlt. Bei der Abreise erhält man die nicht verbrauchten Gelder, sowie das Pfand für die Karte (5 Euro) zurück. Es gibt 3 Toiletten zusammen mit Duschen, die nur mit der Karte erreicht werden können. Die Toiletten sind kostenlos, Die Duschen kosten 2 Euro für etwa 8 Minuten. Das angepriesene W-lan funktionierte bei mir nicht. Es wurde nur eine sehr langsame Edge Verbindung angezeigt.

Im vorderen Teil ist der Stellplatz gepflastert, reicht für 4 – 5 Wohnmobile, danach ist der Boden aus Schotter überwiegend ohne Bewuchs, was wohl durch die Trockenheit verursacht wurde. Die Größe der Stellplätze ist sehr gut, man kann sich neben dem Fahrzeug großzügig ausbreiten.

Bis nach Schalkenmehren sind es etwa 1,5 km, damit ist der Ort auch fußläufig zu erreichen. Der Fussweg führt am alten Bahnhof vorbei und dann an der Hauptstraße entlang bis Schalkenmehren.

Im Ort befinden sich alle für den täglichen Bedarf erforderlichen Geschäfte sowie mehrere Restaurants und Cafés. Der Ort liegt unmittelbar am Maar, auch ein Naturschwimmbad ist vorhanden. Um das Maar führen mehrere Wanderwege in verschiedenen Ebenen herum.

Und hier sind einige Bilder von Schalkenmehren und dem Maar.

Mosel 8/2020

Mosel 8/2020 published on

Eine Verabredung zum Klassentreffen war der Anlass, dies mit einer Kurzreise an die Mosel zu verknüpfen.

Sonntags, gegen 17:00 Uhr starteten wir zum Stellplatz nach Traben-Trarbach, den wir dann gegen sieben Uhr erreichten. Leider war alles belegt. Als Alternative hatte ich mir den Stellplatz in Wintrich ausgesucht an dem wir dann 4 Tage blieben.

Der Stellplatz liegt unmittelbar an der Mosel und ist mit allen V/E ausgerüstet. Die Kosten belaufen sich auf 11 Euro incl. Strom und WLan. Die Stellplätze sind sehr großzügig angelegt mit Schotter- und Wiesenfläche.

Der Wohnmobilstellplatz in Wintrich

Montags und Dienstags verbrachten wir die Zeit mit Spaziergängen an der Mosel entlang und schauten uns den kleinen Winzerort Wintrich an.

Unterhalb des Stellplatzes befindet sich die Anlegestelle für die Moselschifffahrt.

Mittwochs fuhren wir mit dem Schiff nach Bernkastel-Kues und schauten uns meine Ex-Heimatstadt noch einmal an.

wir kommen am Anlager Bernkastel an

Es gibt viele Veränderungen gegenüber früher. Mein alter Schulhof existiert nicht mehr, er musste einer Fläche für Außengastronomie diverser Lokalitäten weichen. Auch wurde dafür ein Wohnhaus abgerissen.

Hier habe ich einen großen Teil meiner Jugend verbracht.


Das Hotel Burg-Landshut ist ebenfalls abgerissen und hier wird etwas Neues gebaut. Daneben war früher ein Park, der inzwischen ebenfalls einem Neubau weichen musste. Insgesamt hat sich Bernkastel-Kues zu einem Touristen-Hotspot entwickelt, manche sagen auch Ballermann der Mosel dazu. In allen Straßen und Gassen haben Lokale und Straußwirtschaften die sonst vorhandenen Verkehrsflächen erobert.

Am Moselufer dreht jetzt ein Riesenrad seine Runden. Der alte Moselbahnhof existiert ja schon lange nicht mehr als Bahnhof und dient schon längere Zeit als Speiselokal, in dem man auch gut und günstig essen kann.

Es war schön die alte Heimat nochmal zu besuchen.

Um 15:00 Uhr fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Wintrich.

Donnerstags ging es dann weiter. Ich wollte mir gerne die Geierlay (die Hängeseilbrücke bei Mörsdorf) ansehen und evtl sogar überqueren. Sie erstreckt sich über ein Seitental der Mosel und verbindet den Ort Mörsdorf mit dem Ort Sosberg. Die Länge der Brücke beträgt 360 m und die Höhe ca. 100 m. Der Brückenboden besteht aus sehr starken Holzbohlen und die Seiten sind mit Drahtgitterzaun gesichert.

Der Stellplatz in Mörsdorf

Vom Wohnmobilparkplatz beträgt der Fußweg knappe 3 km. Gegen 10:45 Uhr erreichten wir den Parkplatz in Mörsdorf und machten uns bereit um zur Geierlay zu gehen. An der Geierlay kamen wir dann um etwa 11:45 Uhr an. Der Securitymann sagte uns dann, dass eine Überquerung der Brücke erst ab 13 Uhr möglich sei. Leider hatten wir das kleine Schild an der Infotafel nicht gesehen. Das dauerte uns zu lange zumal weder genügend Bänke noch irgend ein Kiosk oder sonstige Lokalität vorhanden war. Etwas missmutig gingen wir also zurück und aßen im Wohnmobil zu Mittag. Kurz nach zwei ging ich dann alleine zur Brücke.

Ca. 100 Leute standen bereits vor mir und wollten ebenfalls auf die andere Seite. In Etappen lies man uns dann auf die Brücke und gegen 1/2 4 war es dann soweit, dass ich auch losgehen konnte. Es ist schon beeindruckend in 100 meter Höhe, mit Sicht rechts und links nach unten leicht schwankend über die Brücke zu gehen. Aber ich habe es geschafft ohne irgendwelche Probleme mit Höhenangst oder sonstigem zu haben.

Auf der anderen Seite gibt es mehrere Möglichkeiten wieder zurück zu gehen. Es bieten sich einige Wanderwege unterschiedlicher Länge an, oder man wartete, bis man ab 16 Uhr wieder zurückgehen konnte. Ich entschied mich zu warten, zumal es anfing zu regnen. Die Securityfrau warnte wegen des Regens langsam zu gehen da die Holzdielen glatt sein könnten.

Es ging aber alles gut und ich kam heil wieder an. Dann ging es wieder zurück ins Wohnmobil. Abends habe ich dann mal zusammengerechnet wieviel km ich an dem Tag gelaufen bin und kam auf rund 12 km. Wir übernachteten noch auf dem Stellplatz, der für 24 Std 18 Euro kostete. Strom und V/E inbegriffen.

Für den folgenden Tag war dann Schauerwetter angesagt und wir begaben uns auf die Heimreise. Wir fuhren von Mörsdorf runter an die Mosel und dann nach Mayen.

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung fuhren wir weiter nach Mendig auf den Stellplatz. Der Stellplatz ist kostenlos und war rappelvoll.
Einige Wohnmobile hatten sehr viel Platz in Anspruch genommen und sich sogar Tische und Stühle auf dem benachbarten Stellplatz aufgestellt. Wir konnten uns noch gerade so in eine Ecke quetschen und gingen dann zur Vulkanbrauerei zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen überlegten wir kurz ob wir noch bleiben oder heim fahren. Wir entschieden uns dann fürs heimfahren.

Es war trotz der Coronaeinschränkungen eine wunderschöne Woche. Es gab, wenn man nicht die bekannteren Ziele ansteuerte, genügend freie Stellplätze zum Übernachten und an der Mosel kann man mit Schiff oder Bus alle Orte auch erreichen und für Radfahrer ist die Mosel ein Traumziel.