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Kurztrip nach Lahnstein und Zell

Kurztrip nach Lahnstein und Zell published on Keine Kommentare zu Kurztrip nach Lahnstein und Zell

Wir wollten nochmal einige Tage wegfahren. Als Ziel hatte ich mir Haltern am See ausgesucht. Einige Tage ausspannen mit Sicht auf den See. Nachdem meine Frau sich über Google Maps den Platz angesehen hat, meinte Sie das hier kaum ein Platz mit Seeblick zu bekommen ist.

Lahnstein

Wir haben uns dann umentschieden und sind nach Lahnstein zum Stellplatz am Kränchen gefahren. Es ist von uns nur etwa 100 km entfernt und in einer guten Stunde waren wir in Lahnstein.

Der Stellplatz liegt sehr gut an der Mündung der Lahn in den Rhein. Der Blick vom Stellplatz zum Schloß Stolzenfels ist wunderschön.

Hier wollten wir 3 Tage bleiben. Unterhalb des Stellplatzes waren Arbeiter damit beschäftigt etwas aufzubauen. Zunächst vermuteten wir ein Baustelle für den Fahrradweg.

Nachdem wir unser Wohnmobil abgestellt hatten, gingen wir durch den Ort um ein Lokal oder einen Imbiss zu finden. Das erste Lokal hatte die Küche wegen Krankheit geschlossen. Beim nächsten Lokal stand ein Schild im Fenster „zu vermieten“. Das Lokal „Wirtshaus an der Lahn“ betrieb nur noch Zimmervermietung. Wir gingen über die Brücke und wollten zur Touristeninfo. In Höhe des Kaufhauses Global erkundigten wir uns nochmal nach dem Weg und hatten dann den Eindruck das es noch ziemlich weit zur Info war. Inzwischen hatten wir aber doch ziemlichen Hunger. Kurz entschlossen gingen wir in das Globus-Restaurant. Meine Frau bestellte sich ein Zigeunerschnitzel und ich ein Jägerschnitzel. Überraschenderweise war das Essen viel besser als angenommen. Frisch gestärkt gingen wir zum Wohnmobil zurück. Unterwegs sahen wir ein Schild auf dem für Samstag ab 18 Uhr für eine Veranstaltung „Farbenrausch“ geworben wurde. Später erfuhren wir, dass am Freitagabend ebenfalls eine Veranstaltung stattfindet mit den Hits der 90er Jahre. Das ist im Grunde genommen eine Musik die ich mag. Deshalb überlegten wir erst einmal zu bleiben. Aber dann wurden die Lautsprecher und die Anlage getestet. Wir standen in einer Entfernung von etwa 80 – 100 m von der Bühne entfernt. Die Bässe wummerten so stark, dass selbst unser Wohnmobil zitterte. Nach etwa einer Stunde dieser Hörproben waren wir bedient und beschlossenen am nächsten Tag weiter zu fahren an die Mosel.

Unsere Nachbarn hatten bereits die Stellplatzgebühren für 3 Tage bezahlt. Als wir dann am Freitagmorgen die Flucht ergriffen, waren die auch am packen, haben lieber auf die bereits bezahlten Stellplatzgebühren verzichtet, und sind gefahren. Später traffen wir in Zell an der Mosel noch einige Wohnmobilisten , die ebenfalls In Lahnstein gestanden haben und vor dem Ohrenterror geflohen sind.

Ich habe nichts dagegen, dass solche Veranstaltungen stattfinden. Es gibt ja auch Menschen die solche Veranstaltungen lieben. Vor 40 Jahren hätten wir vielleicht auch dazugehört. Aber warum wird im Veranstaltungskalender nicht darauf hingewiesen. Warum wird an der Einfahrt zum Stellplatz nicht auch ein Plakat für diese Veranstaltung aufgehangen. Nach längerem Suchen haben wir die beiden Veranstaltungen im Veranstaltungskalender für Koblenz gefunden.

Zell an der Mosel

Wir fuhren an der Mosel entlang bis nach Zell und dort auf den Wohnmobilstellplatz am Schwimmbad. Die anderen Wohnmobilstellplätze lagen an der Mosel entlang, hatten aber keine V/E und keine Stromanschlüsse. Im Schwimmbad-Restaurant wollten wir essen gehen, öffnete aber erst um 14.00 Uhr. Samstags und Sonntags ist das Restaurant bereits ab 11 Uhr geöffnet. Wir machten uns im Wohnmobil etwas zu essen und gingen am nächsten Tag ins Restaurant. Wir machten es uns im und am Wohnmobil gemütlich und fuhren am Sonntag wieder nach Hause.

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