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Ulmen 2. und 3. 9.2021

Ulmen 2. und 3. 9.2021 published on Keine Kommentare zu Ulmen 2. und 3. 9.2021

Vom 2. bis zum 4.9.2021 haben wir den kleinen Ort Ulmen in der Eifel besucht. Da hier kein Stellplatz vorhanden ist, fuhren wir zum Campingplatz am Jungferweiher.

Wegen Corona mussten wir noch einen Negativ Test vorzeigen. Der Campingplatz liegt sehr schön in einem Naturschutzgebiet, herrlich ruhig. Am Stellplatz war Strom und Frischwasser vorhanden.

Der Campingplatz ist überwiegend für Dauercamper vorgesehen, aber es gibt auch eine große Wiese zum Zelten und davor einige Plätze für Wohnmobile oder Wohnwagen.

Von unserem Stellplatz schaute man direkt auf die Wiesen, die dem Jungferweiher vorgelagert sind. Ein schöner Wanderweg führt am Jungferweiher vorbei. Über Steege kommt man an einigen Stellen direkt an das Wasser.

Es gibt einige Lokalitäten in Ulmen, wir entschieden uns für die Außenterrasse der Bürgerstube am alten Postplatz. Hier haben wir an beiden Tagen sehr gut gegessen.

Samstags fuhren wir dann weiter nach Daun zu unseren Verwandten.

Norddeich Juli 2021

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Unsere Tochter hatte die Idee, mit Mann, Kindern, Hund und uns Großeltern eine Woche Urlaub an der Nordsee zu machen. Die Wahl fiel auf den Campingplatz in Norddeich. Vom 5. 7. bis 11. 7. wurden 2 Plätze auf dem Campingplatz gebucht.

Da wir gerne Sonntags fahren um dem LKW-Verkehr auf der Autobahn zu entgehen, fuhren wir mit unserem Wohnmobil bereits Sonntags vor. Die 1. Übernachtung machten wir auf einem kleinen Stellplatz in Großefehn, Ortsteil Timmel. Wir standen direkt neben der Pferdekoppel und die Enkel und Kinder des Betreibers und der anderen Gäste bekamen hier wohl Ihre 1. Erfahrung mit Pferden vermittelt. Gegen Abend zogen Gewitterwolken auf und kurze Zeit später entlud sich die Atmosphäre mit heftigen Donner und einigen Blitzen.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter bis Leer, dort holten wir uns den Corona Test ab, der für die Einreise auf dem Campingplatz erforderlich war.

Meine Tochter und mein Schwiegersohn waren kurz vor uns ebenfalls angekommen. Wir bekamen unseren Stellplatz zugewiesen und kurze zeit später begrüßten uns auch schon unsere beiden Enkel.

Gemeinsam fuhren wir dann in den Ort. Wir parkten auf dem Großparkplatz vor dem Schwimmbad und der Seehundstation. Mein Schwiegersohn ging zur Seehundstation um sich nach den Bedingungen für den Einlass zu erkundigen. In den Coronazeiten wird halt alles ein wenig komplizierter gemacht. Unser Einlasstermin war dann am Freitag um 10:00 Uhr.

Wir anderen warteten draußen vor dem Schwimmbadgelände. Dort entdeckten wir ein kleines Karussell, und da waren unsere Enkel 5 und 6 Jahre alt direkt begeistert von. Man kann es ihnen auch ansehen.

Inzwischen war es schon nach 12 Uhr und bei uns stellten sich Hungergefühle ein. Wir kamen an dem Restaurant Seestern vorbei. Hier war ein Tisch auf der Außenterrasse frei. wir setzten uns an den Tisch und bestellten, nach dem wir uns die Speisekarte angesehen hatten, für jeden ein anderes Fischgericht. Es war vorzüglich.

In einem nahen Geschäft konnte man Drachen kaufen. Da die Kinder noch keinen hatten, kauften wir jedem einen Drachen, den sie sich auch selbst aussuchen konnten. Die Beratung durch die Verkäuferin war dabei sehr hilfreich.

Danach gab es für die Kinder kein halten mehr, ab zur Drachenwiese. Jetzt mußte Opa ran und den Kindern zeigen wie man einen Drachen in die Luft bekommt. Nach einigen Anläufen und vor allem etwas aufkommendem stärkeren Wind waren die Drachen in der Luft.

Bei all den Bemühungen hatten wir nicht auf das Wetter geachtet. Nach dem aufkommenden Wind verdichteten sich die Wolken und es fing zu regnen an. Zunächst nur ein paar Tropfen, die auch bald wieder aufhörten. Nach kurzer Zeit war es aber richtig am regnen und wir entschlossen uns zum Campingplatz zurück zu gehen. Ungefähr 1,5 km Fußweg lag vor uns Ich hatte nur eine kurze Hose und ein T-Shirt an und war nach wenigen Minuten klatschnass.

Im Wohnmobil angekommen zog ich mich erst einmal um und ließen dann den ersten Tag gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen gingen wir zu unseren Kindern an den Wohnwagen. Unsere Enkelkinder erwarteten uns schon und auch Nero, schaute neugierig aus der Tür.

Den Tag verbrachten wir auf dem Campingplatz, die Kinder gingen mit Oma zu den verschiedenen Spielplätzen und konnten sich dort nach Herzenslust austoben.

Zum Mittagessen machte ich mit unserer Elektropfanne Pizza Tonno für alle. Der Hund musste auch mal spazieren gehen und so ging ich mit ihm auf den Deich. Von dort schaut man weit ins Wattenmeer. Es gab keine Möglichkeit ans Wasser zur kommen da ein Bauzaun den Weg versperrte. Dieser war notwendig, weil ständig LKw’s und Baumaschinen hin und her fuhren da Norddeich einen neuen Strandabschnitt mit Dünenlandschaft baut.

Für den nächsten Tag war eine Wattwanderung geplant. Wir gingen also alle zusammen nach Norddeich, aßen unterwegs noch eine Kleinigkeit und gingen dann zum Haus des Gastes. Der Himmel wechselte zwischen aufgelockerter und starker Bewölkung. Ich spürte, dass ich mich am Montag erkältet hatte. Da sich die Wolken immer mehr verdichteten beschlossen meine Frau und ich auf die Wattwanderung zu verzichten und ins Wohnmobil zurück zu kehren.

Später zeigten uns die Enkelkinder voller Begeisterung, was Sie alles entdeckt und gesehen haben.

Von Wattwürmern und Krabben, Krebsen und Fischen und auch anderem Getier von dem die Wattführerin erzählte waren die Kinder begeistert am erzählen. Da es zwischenzeitlich wieder mal geregnet hat, war ich froh, dass ich trocken im Wohnmobil saß.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach der Stadt Norden. Bei 6 Personen und Hund musste mein Schwiegersohn 2 mal fahren. Wir trafen uns dann am großen Marktpatz, direkt vor dem Rathaus. Durch die Fußgängerzone gingen wir in Richtung der am Horizont zu sehenden Windmühle.

Kurze Zeit später erreichten wir das Norder Tief und gingen über die Brücke zu den beiden Windmühlen. Leider konnten diese Corona bedingt nicht besichtigt werden. Auch das Eisenbahnmuseum war geschlossen, aber man konnte zumindest auf dem Außengelände einige alte Wagen betrachten.

Auf dem Rückweg entdeckten unsere Enkel diverse Spielgeräte entlang der Fußgängerzone. Die wurden natürlich ausgiebig getestet. Jonas fand eine Wandmalerei in einer Seitenstraße an der er sich dann fotografieren ließ.

Zum Mittagessen gingen wir zu Fishermans Fischgeschäft und Grill. Es war viel Betrieb und wir mussten uns anstellen um überhaupt in das Geschäft zu kommen. Es ging aber dann doch schneller als gedacht und wir nahmen unser Essen mit nach draußen an den Tisch. Allerdings wurden unsere Erwartungen, die wir durch die Bewertung im Internet hatten, nicht erfüllt.

Im weiteren Verlauf fuhren wir dann wieder zurück auf unseren Campingplatz. Unser Bedarf an herumlaufen und besichtigen war gedeckt und so machten wir es uns am Wohnmobil gemütlich.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung der Robbenstation an. Kurz vor 10 Uhr kamen wir an. Vor dem Eingang hatte sich bereits eine lange Schlange an Besuchern gebildet. Da wir angemeldet waren, konnten wir an der ganzen Schlange vorbei gehen.

Nach etwa einer Stunde wollten die Kinder raus. Direkt neben der Robbenstation war ein großer Abenteuerspielplatz angelegt und hier wollten die Kinder noch ein wenig toben.

Die Kinder hatten einen Riesenspass. Nachdem wir noch etwas gegessen hatten, gingen wir nochmal an den Strand. Es war ein herrlicher Tag und demensprechend war es auch voll.

Schalkenmehrener Maar 9/2020

Schalkenmehrener Maar 9/2020 published on

Das Wetter ist einfach zu schön um zu Hause zu bleiben und in der Eifel, ganz in der Nähe unserer Verwandtschaft, wurde eine neuer Stellplatz eröffnet.

Der Wohnmobilpark Vulkaneifel.

Der Stellplatz liegt unmittelbar am alten Bahnhof Schalkenmehren.

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos am Automaten. Bei der Anmeldung am Automat erhält man eine Stellplatzkarte, mit der alle Kosten bezahlt werden. Dafür sollte man etwas Guthaben auf die Karte aufladen. Der Stellplatz kostet 12 Euro pro Tag, Hunde kosten ab dem 2. Hund je 2 Euro extra. Strom und Wasser werden über die Stellplatzkarte bezahlt. Bei der Abreise erhält man die nicht verbrauchten Gelder, sowie das Pfand für die Karte (5 Euro) zurück. Es gibt 3 Toiletten zusammen mit Duschen, die nur mit der Karte erreicht werden können. Die Toiletten sind kostenlos, Die Duschen kosten 2 Euro für etwa 8 Minuten. Das angepriesene W-lan funktionierte bei mir nicht. Es wurde nur eine sehr langsame Edge Verbindung angezeigt.

Im vorderen Teil ist der Stellplatz gepflastert, reicht für 4 – 5 Wohnmobile, danach ist der Boden aus Schotter überwiegend ohne Bewuchs, was wohl durch die Trockenheit verursacht wurde. Die Größe der Stellplätze ist sehr gut, man kann sich neben dem Fahrzeug großzügig ausbreiten.

Bis nach Schalkenmehren sind es etwa 1,5 km, damit ist der Ort auch fußläufig zu erreichen. Der Fussweg führt am alten Bahnhof vorbei und dann an der Hauptstraße entlang bis Schalkenmehren.

Im Ort befinden sich alle für den täglichen Bedarf erforderlichen Geschäfte sowie mehrere Restaurants und Cafés. Der Ort liegt unmittelbar am Maar, auch ein Naturschwimmbad ist vorhanden. Um das Maar führen mehrere Wanderwege in verschiedenen Ebenen herum.

Und hier sind einige Bilder von Schalkenmehren und dem Maar.

Kurzreise an die Mosel 8/2020

Kurzreise an die Mosel 8/2020 published on

Eine Verabredung zum Klassentreffen war der Anlass, dies mit einer Kurzreise an die Mosel zu verknüpfen.

Sonntags, gegen 17:00 Uhr starteten wir zum Stellplatz nach Traben-Trarbach, den wir dann gegen sieben Uhr erreichten. Leider war alles belegt. Als Alternative hatte ich mir den Stellplatz in Wintrich ausgesucht an dem wir dann 4 Tage blieben.

Der Stellplatz liegt unmittelbar an der Mosel und ist mit allen V/E ausgerüstet. Die Kosten belaufen sich auf 11 Euro incl. Strom und WLan. Die Stellplätze sind sehr großzügig angelegt mit Schotter- und Wiesenfläche.

Der Wohnmobilstellplatz in Wintrich

Montags und Dienstags verbrachten wir die Zeit mit Spaziergängen an der Mosel entlang und schauten uns den kleinen Winzerort Wintrich an.

Unterhalb des Stellplatzes befindet sich die Anlegestelle für die Moselschifffahrt.

Mittwochs fuhren wir mit dem Schiff nach Bernkastel-Kues und schauten uns meine Ex-Heimatstadt noch einmal an.

wir kommen am Anlager Bernkastel an

Es gibt viele Veränderungen gegenüber früher. Mein alter Schulhof existiert nicht mehr, er musste einer Fläche für Außengastronomie diverser Lokalitäten weichen. Auch wurde dafür ein Wohnhaus abgerissen.

Hier habe ich einen großen Teil meiner Jugend verbracht.


Das Hotel Burg-Landshut ist ebenfalls abgerissen und hier wird etwas Neues gebaut. Daneben war früher ein Park, der inzwischen ebenfalls einem Neubau weichen musste. Insgesamt hat sich Bernkastel-Kues zu einem Touristen-Hotspot entwickelt, manche sagen auch Ballermann der Mosel dazu. In allen Straßen und Gassen haben Lokale und Straußwirtschaften die sonst vorhandenen Verkehrsflächen erobert.

Am Moselufer dreht jetzt ein Riesenrad seine Runden. Der alte Moselbahnhof existiert ja schon lange nicht mehr als Bahnhof und dient schon längere Zeit als Speiselokal, in dem man auch gut und günstig essen kann.

Es war schön die alte Heimat nochmal zu besuchen.

Um 15:00 Uhr fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Wintrich.

Donnerstags ging es dann weiter. Ich wollte mir gerne die Geierlay (die Hängeseilbrücke bei Mörsdorf) ansehen und evtl sogar überqueren. Sie erstreckt sich über ein Seitental der Mosel und verbindet den Ort Mörsdorf mit dem Ort Sosberg. Die Länge der Brücke beträgt 360 m und die Höhe ca. 100 m. Der Brückenboden besteht aus sehr starken Holzbohlen und die Seiten sind mit Drahtgitterzaun gesichert.

Der Stellplatz in Mörsdorf

Vom Wohnmobilparkplatz beträgt der Fußweg knappe 3 km. Gegen 10:45 Uhr erreichten wir den Parkplatz in Mörsdorf und machten uns bereit um zur Geierlay zu gehen. An der Geierlay kamen wir dann um etwa 11:45 Uhr an. Der Securitymann sagte uns dann, dass eine Überquerung der Brücke erst ab 13 Uhr möglich sei. Leider hatten wir das kleine Schild an der Infotafel nicht gesehen. Das dauerte uns zu lange zumal weder genügend Bänke noch irgend ein Kiosk oder sonstige Lokalität vorhanden war. Etwas missmutig gingen wir also zurück und aßen im Wohnmobil zu Mittag. Kurz nach zwei ging ich dann alleine zur Brücke.

Ca. 100 Leute standen bereits vor mir und wollten ebenfalls auf die andere Seite. In Etappen lies man uns dann auf die Brücke und gegen 1/2 4 war es dann soweit, dass ich auch losgehen konnte. Es ist schon beeindruckend in 100 meter Höhe, mit Sicht rechts und links nach unten leicht schwankend über die Brücke zu gehen. Aber ich habe es geschafft ohne irgendwelche Probleme mit Höhenangst oder sonstigem zu haben.

Auf der anderen Seite gibt es mehrere Möglichkeiten wieder zurück zu gehen. Es bieten sich einige Wanderwege unterschiedlicher Länge an, oder man wartete, bis man ab 16 Uhr wieder zurückgehen konnte. Ich entschied mich zu warten, zumal es anfing zu regnen. Die Securityfrau warnte wegen des Regens langsam zu gehen da die Holzdielen glatt sein könnten.

Es ging aber alles gut und ich kam heil wieder an. Dann ging es wieder zurück ins Wohnmobil. Abends habe ich dann mal zusammengerechnet wieviel km ich an dem Tag gelaufen bin und kam auf rund 12 km. Wir übernachteten noch auf dem Stellplatz, der für 24 Std 18 Euro kostete. Strom und V/E inbegriffen.

Für den folgenden Tag war dann Schauerwetter angesagt und wir begaben uns auf die Heimreise. Wir fuhren von Mörsdorf runter an die Mosel und dann nach Mayen.

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung fuhren wir weiter nach Mendig auf den Stellplatz. Der Stellplatz ist kostenlos und war rappelvoll.
Einige Wohnmobile hatten sehr viel Platz in Anspruch genommen und sich sogar Tische und Stühle auf dem benachbarten Stellplatz aufgestellt. Wir konnten uns noch gerade so in eine Ecke quetschen und gingen dann zur Vulkanbrauerei zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen überlegten wir kurz ob wir noch bleiben oder heim fahren. Wir entschieden uns dann fürs heimfahren.

Es war trotz der Coronaeinschränkungen eine wunderschöne Woche. Es gab, wenn man nicht die bekannteren Ziele ansteuerte, genügend freie Stellplätze zum Übernachten und an der Mosel kann man mit Schiff oder Bus alle Orte auch erreichen und für Radfahrer ist die Mosel ein Traumziel.

Herbstreise zum Lago Maggiore und Allgäu 9.2019

Herbstreise zum Lago Maggiore und Allgäu 9.2019 published on Keine Kommentare zu Herbstreise zum Lago Maggiore und Allgäu 9.2019

Am Sonntag, dem 8.9.2019 fuhren wir von Overath los um zu unserer 1. Zwischenstation Bad Säckingen zu kommen. Das Wetter wechselte zwischen diesig, bedeckt und heftigen Regengüssen. Mit 2 Pausen erreichten wir gegen 14 Uhr Bad Säckingen.

Der Stellplatz in Bad Säckingen liegt sehr zentral, nur wenige Schritte vom Rhein entfernt. die Stellplatzgebühr beträgt 13 Euro pro Tag und beinhaltet auch den Stromverbrauch und die Kurtaxe. Alle Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten sind vorhanden.
Der einzige Störfaktor sind die ab 6 Uhr morgens ankommenden Pkw’s, die durch das Fahren über den Schotterboden und das Türschlagen etwas Lärm verursachen.
Über einen Fußweg an den Parkplätzen und den zwischen Parkplatz und Rhein liegenden Kleingärten vorbei kommt man zum Rhein und hat sofort die alte Holzbrücke im Blick, die von Back Säckingen nach Stein in der Schweiz führt. Die Brücke ist zwar video überwacht, einen Zollbeamten haben wir nicht gesehen.

In Bad Säckingen blieben wir bis Dienstag morgen. Die nachfolgenden Bilder zeigen einiges von Bad Säckingen.

Nach einem kurzen Besuch der Schweiz gingen wir wieder zurück in die Stadt. Wir fotografierten das was unserer Meinung nach sehenswert ist und fuhren am nächsten Tag weiter Richtung Schweiz.

Dienstag morgen ging es weiter Richtung Basel und auf der Autobahn in die Schweiz. Am Zoll wurden wir direkt durch gewunken. Jetzt fingen aber auch die Probleme an. Das Handy funktionierte nicht mehr und wir hatten dementsprechend keine Navigation. Wir mussten uns auf eine alte Straßenkarte und die Wegweiser verlassen. Solange wir auf der Autobahn waren, war das kein Problem. Wir hatten aber die Absicht am Urner See auf einem Wohnmobilstellplatz zu übernachten. Also ging es hinter Luzern von der Autobahn runter Richtung Isletten. Leider war der Ort danach nicht mehr ausgeschildert und auch nicht auf der Karte zu finden. Nach einigem Suchen kamen wir dann doch noch dahin.

Der Platz enttäuschte auf ganzer Linie. Man sollte pro Stunde 1,5 Euro bezahlen und hatte dafür nichts. Weder Ver- und Entsorgung noch Strom noch einen Blick in schöne Landschaft. Man stand auf einem geschotterten Gelände hinter ein paar Büschen, von einer Felswand und einem Betriebshof umrahmt. Gott sei Dank hatte ich nur einen Parkschein für 2 Stunden gelöst. Sowie wir aus unseren Vorräten etwas gegessen hatten fuhren wir wieder auf die Autobahn. Was ich auf dieser Strecke vermisst habe, waren Möglichkeiten zum Anhalten um Fotos von der Schweizer Bergwelt zu machen. Es ging aber durch sehr viele Tunnel, der längste davon war der Gotthardt-Tunnel mit ca. 17 km.

Erst als wir in Locarno am Lago Maggiore angekommen waren, suchten wir uns eine Übernachtungsmöglichkeit und fanden die beim Camping Delta. Für die Übernachtung mit Kurtaxe und Strom zahlten wir rund 55 Euro. Der Kurs wurde auf dem Campingplatz 1 zu 1 gerechnet. Egal, wir konnten erst mal ausruhen und dann am nächsten Tag weitersehen.

Kurz hinter Ascona verliessen wir dann die Schweiz und waren in Italien. Die von mir im Vorfeld herausgesuchten Wohnmobilplätze z.B. in Verbania waren entweder nicht vorhanden oder sehr ungünstig gelegen.
Wir fuhren weiter am See entlang bis Lesa-Solcio. Der Campingplatz in Solcio lag direkt am See, hatte ein gutes Restaurant und bot auch sonst alles was wir brauchten. Wir konnten uns einen Platz aussuchen und wählten einen Platz mit etwas Aussicht auf den See.
Der Ortsteil Solcio gehört nicht zu den touristischen Hochburgen, ist dafür aber ruhig. Nach einer kurzen Runde durch den Ort entschieden wir uns für einen Aufenthalt von 5 Tagen. Das Wetter war herrlich, ca. 28 – 30 Grad und man konnte sogar im See schwimmen gehen bei einer Wassertemperatur von etwa 23°.

Montags ging es dann weiter. Wir wollten auf die andere Seite des See’s. Hier hatte ich bereits eine Vorauswahl getroffen, die dann auch tatsächlich stimmte. Germignaga hatte einen sehr schön gelegenen Stellplatz direkt am Lago Maggiore und angrenzend an einen Park, in dem es auch ein Restaurant gab.

Wir blieben bis zum nächsten Morgen und fuhren dann wieder zurück. Diesmal aber nicht durch den Gotthard-Tunnel sondern durch den San- Bernhardino-Tunnel. Auf dieser Strecke bekam man deutlich mehr von den Alpen zu sehen.

Eine Übernachtung in der Schweiz ersparten wir uns, machten aber am Parkplatz Heidiland Rast.

Nachdem wir etwas gegessen hatten, fuhren wir über Bregenz und Lindau auf den Stellplatz in Scheidegg. Hierhin wollten wir ja auch schon im Mai, hatten das Vorhaben aber auf Grund des winterlichen und nassen Wetters abgebrochen. Der Stellplatz liegt direkt beim Kurhaus und etwa 20 Gehminuten vom Skywalk Scheidegg entfernt. Den wollte ich gerne sehen. Wir machten uns also zu Fuß auf den Weg. Es dauerte doch etwas länger, aber das Erlebnis war die Anstrengung wert.

Der Skywalk ist ein Aussichtsturm, den man auch mit einem Aufzug bewältigen kann. Von der oberen Plattform gehen mehrere Abzweigungen durch die Baumwipfel. An einem Ende kann man mit einer Rutsche bis nach unten kommen, wir nahmen aber den normalen Weg, der sanft nach unten bis zum Erdboden führt. Drum herum gibt es viele Möglichkeiten zum Wandern, auch an Spielplätze für Kinder wurde gedacht. Wer nach Scheidegg fährt, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Von Scheidegg aus fuhren wir am nächsten Tag nach Oberstaufen zum Stellplatz Scheiblis. Dies ist ein Ortsteil von Oberstaufen, mit dem einzigen Wohnmobilstellplatz. Oberstaufen ist ca. 3 km auf einem anderen Berg entfernt. Das war uns zu anstrengend. Wir blieben also in Scheiblis und fanden den Weg zur Talstation der Imbergbahn. Wir fuhren auf den Berg hoch, tranken uns noch einen Kaffee bzw. ein Bier in dem Bergrestaurant und fuhren dann wieder herunter.

Am nächsten Morgen fuhren wir bereits recht früh los, zunächst nach Schwangau um uns Schloss Neuschwanstein anzusehen. kurz vor 10 waren wir am Schalter um die Eintrittskarten zu lösen. Hier mussten wir uns in eine Schlange einreihen (anstellen ) und hatten eine Wartezeit von fast 1 Stunde. Nachdem wir endlich die Karten erhielten, es war gegen 11 Uhr, konnten wir an der Führung um 12:15 teilnehmen. Bei einem angegebenen Fußweg von ca. 20 -30 Minuten genügend Zeit um zu Fuß den Weg zum Schloss zu gehen. Es ging immer mit einer Steigung von um die 8 ° bergauf. Mit einigen Pausen waren wir dann gegen 11:45 oben. Es war bereits eine Menge los. Jede Führung, die alle 5 Minuten losging, wurde mit einer Nr. angezeigt die auch auf der Karte eingedruckt war. Unsere Nr. wurde exakt um 12:15 an der Tafel angezeigt und die Führung ging endlich los.

Durch einen langen Gang entlang wurde die Zimmer der Dienerschaft gezeigt. Anschließend die Lebensräume König Ludwigs und der Thronsaal. Leider durften keine Fotos gemacht werden. Nach der Besichtigung der Küche kam man in die Verkaufsabteilung wo man sich mit allem möglich „König Ludwig Tinnef“eindecken konnte. Damit war die Führung vorbei. Jetzt kann man denken was man will über den etwas verrückten König Ludwig, aber mit diesem Schloss hat er der Gemeinde Schongau eine einmalige Einnahmequelle durch den Tourismus geschaffen. Jedes Jahr werden wohl doch einige Millionen Menschen durch das Schloss geführt.

Zur Übernachtung fuhren wir auf den Wohnmobilstellplatz beim Campingbedarf in Füssen.

Füssen hat eine sehr schöne Altstadt, die wir uns am Nachmittag ansahen. Nach einer Pause an einem der vielen Cafe’s gingen wir noch zur Burg hinauf um die Aussicht über die Stadt zu geniessen. Wir wollten auch noch über den Wehrgang gehen, was aber wieder zusätzliches Eintrittsgeld bedeutet hätte. Da sich die Aussicht dadurch nicht verändert hätte, haben wir darauf verzichtet und sind dann langsam wieder zu unserem Wohnmobil zurück.

Unser nächstes Ziel war die Wieskirche. Die wollten wir uns unbedingt noch anschauen. Schon am frühen Morgen fuhren wir los und waren gegen 9:30 Uhr dort. lediglich ein Wohnmobil stand auf dem Parkplatz, so konnten wir ungestört die Kirche ansehen.

Als wir zu unserem Wohnmobil zurückkamen, waren bereits einige japanische Reisegruppen unterwegs zur Kirche. Es standen bereits 4 Reisebusse auf dem Parkplatz und bevor wir wegfuhren kamen noch 3 weitere hinzu.

Unser nächstes und auch letztes Ziel war dann der Forgensee. Wir suchten uns einen kleinen Campingplatz mit Restauration in Rieden-Roßhaupt aus, der auch einen Stellplatz davor bot. Leider war das Restaurant wegen Personalmangel geschlossen. Dennoch blieben wir hier die restlichen 2 Tage und fuhren dann Sonntags wieder nach Overath zurück.

Wir hatten 14 Tage lang traumhaftes Wetter und waren zum ersten Mal mit dem Wohnmobil im Ausland. Außerdem konnten wir unsere lang ersehnte Tour durch das Allgäu machen. Nächstes Jahr möchten wir die Reise fortsetzen ins Werdenfelser- und Berchtesgardener-Land.