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Lacher See und Mendig Juli 2016

Lacher See und Mendig Juli 2016 published on Keine Kommentare zu Lacher See und Mendig Juli 2016

Donnerstagsmorgens gegen 9:00 Uhr fuhren wir los und waren bereits eine Stunde später auf dem Stellplatz in Mendig. Der Stellplatz liegt etwa 3 Gehminuten vom Lava-Dome entfernt und ist ein öffentlicher Parkplatz sowohl für PKW’s als auch für Wohnmobile. Der Stellplatz ist gebührenfrei; es sind 12 Stromanschlüsse (0,5 Euro pro KW) und eine V/E Station vorhanden. Wasser ist ebenfalls gegen Gebühr zu bekommen.

 

Außer dem Besuch des Lava-Domes wollten wir auch die Führung durch den Lavakeller mitmachen. Wir gingen also kurz vor 13 Uhr zum Lava-Dome und lösten die Eintrittskarten als Kombikarte für Lava-Dome und Keller für 9.50 Euro pro Person.

Der Lava-Keller liegt  liegt etwa 32 m tief und umfasst eine Fläche von ca. 2,8 km². Für Besucher ist allerdings nur ein kleiner Teil zur Besichtigung freigegeben.

 

  • Nach etwa 1 1/2 Stunden kamen wir wieder an die Oberfläche. Die Besichtigung der Museumslay wollten wir am nächsten Tag vornehmen.
    Wir gingen jetzt noch in den Lava-dome um uns diesen anzusehen. Sehr interessant ist die Computer animierte Show von 2 Vulkanausbrüchen. Erschrecken sollten man aber nicht, wenn unter einem plötzlich die Erde anfängt zu beben. Im Obergeschoß kann man sich über weitere Vulkanausbrüche, auch jüngerer Zeit, informieren.
  • Einen weiteren Besuch wert ist die „Wingertsbergwand“. Hierbei handelt es sich um eine bis zu 50 m hohe Gesteinsformation die durch den Ausbruch des Laacher-See Vulkans von ca. 13.000 Jahren entstand.
    Eine Besichtigung dieser beiden Naturdenkmäler wollten wir noch auf dem Rückweg vom Laacher See am nächsten Tag vornehmen.
  • Anschließend kehrten wir zum Wohnmobil zurück, denn es stand die Übertragung des Halbfinalspiels Deutschland gegen Frankreich an. Leider hatte die deutsche Mannschaft keinen Spieler der aus den durchaus vorhandenen Torchancen einen Treffer landete. So kam es wie es kommen musste, Frankreich gewann 2 : 0 und steht damit im Finale.
    Für Freitagnachmittag war ein Familientreffen angesagt, wobei auch meine Tochter mit Schwiegersohn und unseren beiden kleinen Enkeln kommen wollte. Eine genaue Zeitabsprache gab es nicht; wir hatten aber eigentlich mit dem Zeitpunkt ab ca. 15 Uhr gerechnet.
  • Also fuhren wir am Freitagmorgen  noch an den Laacher See. Dieser ist ja nur 5 Minuten von Mendig entfernt.
  • Vor dem Campingplatz ist ebenfalls ein Stellplatz für Wohnmobile (aber auch Parkplatz für PKW’s)vorhanden. Die Tageskarte für Wohnmobile kostet 5 Euro, 
    will man hier übernachten, werden 12 Euro verlangt.
    Wir gingen wieder am See zurück um uns noch die Kirche anzusehen. Dazu kam es leider nicht mehr denn wir mußten sofort weiterfahren um unsere Tochter mit Familie noch zu treffen. Denn diese waren bereits auf dem Weg und hatten sich für etwa 12 Uhr angekündigt. Also fuhren wir über die Autobahn weiter nach Daun, unserer 2. Heimat.
    Die Wingertsbergwand, die Museumslay und die Umrundung des Laacher Sees mit Besichtigung der Kirche werden wir auf einen anderen Zeitpunkt verschieben.

Lüneburg, Ratzeburg, Plön, Schleswig, Maasholm, Scharbeutz April/Mai 2018

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Samstag, 28.4.2018

Endlich ist es soweit. Unsere Frühjahrstour beginnt. Das Wohnmobil ist fertig gepackt, die letzten Kleinigkeiten werden noch verstaut und los geht’s. Ziel ist Lüneburg mit dem Stellplatz Sülzwiesen.

Um 9.00 Uhr fuhren wir in Overath los auf die A4 über Olpe Richtung Westhovener Kreuz und dann über die A1 bis Kamen und dann auf die A2 Richtung Hannover. Nach etwa 3 ½ Stunden Fahrt machten wir auf einem Parkplatz Rast. Ich hatte gerade die Tür aufgemacht, da wurde ich von einem älteren Mann angesprochen ob ich leere Pfandflaschen hätte. Leider konnte ich ihm damit nicht helfen.
So ging der Mann Auto für Auto ab um in seiner Plastiktüte Pfandflaschen zu sammeln. Wie weit ist Deutschland gekommen, dass die Generation, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut hat, jetzt im Alter Pfandflaschen sammeln muß um leben zu kommen. (Aber das ist ein anderes Thema, was mich aber immer wieder aufregt.) Übrigens: der Mann war zu stolz um 5 Euro anzumehmen.

Eine halbe Stunde später fuhren wir weiter und waren gegen 13.30 in der Höhe von Hannover. Jetzt bekam ich über Navi die Meldungen über Sperrungen und Verzögerungen auf der Autobahn Richtung Hamburg. Ich solle besser über Celle fahren Aber auch hier wurden kurze Zeit später Störungen von einer Stunde Fahrtverlängerung angesagt. Empfohlen wurde eine andere Strecke, die von der Autobahn runter über Landstraßen ging. Also fuhren wir quer durch die Heide nach Lüneburg und kamen dann endlich gegen 16:00 Uhr an. Der Stellplatz war fast voll, lediglich am Ende des Stellplatzes waren noch ein paar Plätze frei. Diese lagen aber unmittelbar hinter einem Fahrgeschäft der dort stattfindenden Kirmes. Hämmernde Musik, ständig dumpf wummerte Bassklänge und letztendlich das Geschrei der Kirmesbesucher und auch der Losbudenanpreiser machten diese Plätze doch sehr uninteressant.

Als Ausweichplatz wurde ein neu eingerichteter Stellplatz in Adendorf ca. 5 km von Lüneburg entfernt angegeben. Wir überlegten nicht lange und fuhren diesen alternativen Stellplatz an. Es waren auf einem großen Platz nur 3 Wohnmobile, die dort parkten. Wir waren also das 4. Mobil von etwa 50 möglichen.  Direkt beim Stellplatz gibt es eine Eismanufaktur, 100 m weiter ein Restaurant, dazu ein Schwimmbad, Sauna und Wellnesstempel. Ansonsten habe ich in dem kleinen Ort nicht viel entdeckt. Allerdings haben wir uns auch nicht den gesamten Ort angesehen. Nach der langen und ermüdenden Fahrt waren wir froh uns in Ruhe im

Stellplatz in Lüneburg

Wohnmobil aufzuhalten und zeitig zu Bett

29.4.2018
Am nächsten Morgen machten wir uns  fertig und fuhren gegen 10 wieder zum Stellplatz Lüneburg. Siehe da, wir konnten uns jetzt in bester Lage die Plätze aussuchen. Wir stellten unser Mobil ab, lösten einen Parkschein für 5 Stunden und gingen zu Fuß in die Innenstadt.

Auf dem Weg fielen uns einige Häuser auf, bei denen Rosenstämmchen eingepflanzt waren. Allerdings blühten die noch nicht.
Inzwischen hatten wir schon ein wenig Hunger und wollten etwas essen. An der Illmenau, gegenüber dem alten Kran, waren Terrassen, die nach Bewirtung aussahen. Also gingen wir dorthin.Als wir saßen, kam der Kellner auf uns zu und gab uns zu verstehen, dass die Küche geschlossen habe und wir nichts mehr bestellen könnten. Es war Punkt 12 Uhr. In meinem Kopf waren nur ???? zumal andere Gäste auf der Terrasse vor vollen Tellern saßen.

Wir gingen also weiter durch die Stadt und kamen an einer Pizzeria Mama ….. vorbei. Hier wollten wir dann eine Pizza essen. Die Speisekarte gab aber nichts für unseren Geschmack her. Also gingen wir unverrichteter Dinge weiter.

Am Sande nahmen wir dann an einem Café Platz. Hier gab es Crêpes mit Kirchen und Vanilleeis. Für den ersten Hunger reichte das. Nach dem Mittagessen gingen wir dann zurück zum Wassertum. Der ist inzwischen ein Museum und hat oben eine Aussichtsplattfor, die mit dem Aufzug zuerreichen ist.

Da wir schonden ganzen Tag zu Fuß unterwegs waren, nahmen wir natürlich den Aufzug.


Oben angekommen wurden wir mit einer tollen Aussicht über Lüneburg belohnt wie diese Bilder zeigen. Zu Fuß gingen wir dann wieder von der <Plattform nach unten. Wir gingen noch ein wenig durch Lüneburg, machten uns aber dann wieder auf zum Wohnmobil, da die Parkz

eit allmählich zu Ende w

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gingen noch einmal über den Jahrmarkt. Hier gab es noch eine Currywurst mit Fritten für mich und fuhren dann wieder weiter.

Zunächst hatten wir vor wieder nach Adendorf zurückzufahren. Ich hatte aber im Sinn, dass der Stellplatz in Scharnebeck direkt an dem Schiffshebewerk lag. Da mich dieses doch interessierte, fuhren wir kurzerhand nach Scharnebeck.

Scharnebeck: 29.4.2018

Der Stellplatz liegt tatsächlich nur wenige Meter von dem Schiffshebewerk entfernt und liegt hinter dem großen Pkw und Busparkplatz direkt neben der Polizei.

Ein Schiff fährt in das Hebewerk ein

Das Hebewerk gleicht einen Höhenunterschied von 38 m aus. Schiffe die von der Elbe her kommen fahren in eine Wanne. Diese wird oben und unten dicht verschloßen und dann mit Elektromotoren die an der Seite eine Spindel drehen nach oben befördert. Umgekehrt funktioniert das genauso. FaszinierendeTechnik.

Im angrenzenden Informationszentrum konnte man sich das Ganze nochmal im Model ansehen und mit anderen Hebewerken in Deutschland bzw. Europa vergleichen.

Lüneburg

 

 

 

Remagen 2017

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Der Ursprungsbericht ist leider verloren gegangen. Deshalb wird de Bericht anhand der nachfolgenden Bilder neu erstellt.

Da wir in diesem Jahr kaum mit dem Wohnmobil unterwegs sein konnten, haben wir uns kurzfristig für ein verlängertes Wochenende entschieden. Ziel unseres Kurztrips war die Stadt Remagen am Rhein. Dem Campingplatz “Goldene Meile” ist auch ein Wohnmobilhafen angegliedert, der alle Ver-und Emtsorgungseinrichtungen hat. Außeredem können alle Einrichtungen des Campingplatzes genutzt werden.

Im linken Bild ist unser Wohnmobil, im rechten Bild der Platz mit Ausgang zum Rad- und Fußgängerweg, der unmittelbar am Rhein entlang führt.

Nachdem wir uns ein Plätzchen gesucht hatten, machten wir  unseren ersten Spaziergang. Natürlich führte dieser zu der  berühmten “Brücke von Remagen bzw. die Überreste davon.

Brückenpfeiler in Remagen, mit dem Friedensmuseum
Brückenpfeiler in Remagen von hinten
Rest der Brücke in Remagen
Brückenpfeiler auf der gegenüberliegenden Seite
Gegenüber dem Sellplatz liegt die Erpeler Ley. Immer Wieder sahen wir Spaziergänger am Rande der Felsen entlang laufen.
Remagen ist auch bekannt durch die Walfahrtskirche St. Apolinaris, die man mit einem schönen Spaziergang , der durch Remagen und dann durch die Weinberge führt, erreicht.

Eisenach September 2012

Eisenach September 2012 published on

Eigentlich gehört dieser Reisebericht gar nicht hier hin; andererseits war dieser Urlaub ein Hauptgrund um sich nach Alternativen zu einer Ferienwohnung umzusehen. Deshalb habe ich ihn doch noch in dieseOrtsschildWebseite aufgenommen.

Eisenach ist meine Geburtsstadt. Dort wurde ich 1949 geboren und bin mit meinen Eltern 1954 an die Mosel in die Gegend um Bernkastel-Kues gezogen. Nun wollte ich meine Geburtsstadt zumindest einmal sehen. Also machten wir uns am 2. 9. 2012 auf nach Eisenach. Die Ferienwohnung war reserviert und so konnten wir gemütlich losfahren. Über die A 4 bis Olpe, dann Richtung Gießen bis nach Fulda und über die A 4 nach Eisenach. Dies war übrigens der letzte Urlaub den wir in einer Ferienwohnung verbrachten. Durch die vielen Ausflüge in die Umgebung dachte ich manchmal „ein Wohnmobil wäre für unsere Besichtigungstouren das Richtige“. Bereits kurz nach der Abfahrt von der Autobahn erblickten wir das Wahrzeichen der Stadt.

Die Wartburg, das bekannteste Wahrzeichen von Eisen ist geschichtlich bekannt durch die heilige Elisabeth, die als ungarische Prinzessin nach Eisenach kam, sowie Martin Luther, der hier versteckt wurde und die Zeit nutzte, die Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche zu übersetzen.

Aber zuerst suchten wir unsere Wohnung und richteten uns ein.

Danach folgte dann ein erster Rundgang durch die Stadt. Obwohl Eisenach recht groß ist, ist der Stadtkern doch übersichtlich und bequem zu Fuß zu bewältigen.
Vom Nikolaitor bis zum Marktplatz waren es vielleicht 1 km Fußweg und fast alle Sehenswürdigkeiten lagen innerhalb dieses Umkreises.

Zum Beispiel das kleinste Haus von Eisenach.

Kirche am MarktplatzNicht weit davon war dann die Georgenkirche.

Bei unseren Spaziergängen durch die Stadt viel uns auf, dass viele Häuser bereits renoviert bzw. modernisiert waren.

DSC00045Dennoch gab es immer noch einige unrenovierte Bauten, die einen ahnen ließen wie es wohl vor der Wende ausgesehen hat. Ein Schild an den entsprechenden Objekten wies daraufhin, dass die Stadt für den Zustand dieser Objekte nicht zuständig ist.

Und was aus den alten Villen und Häusern mit viel Liebe und Geduld (natürlich auch Geld) werden kann, zeigt dieses Bild einer neu renovierten und umgebauten Villa. In Eisenach interessierte mich natürlich die Straße in der wir seinerzeit gewohnt hatten. Die Straße haben wir auch gefunden; aber das Haus fand ich nicht mehr. Leider konnte ich mich nicht mehr an die Hausnummer erinnern. Auch ein Anruf bei meinem Bruder brachte keinen Erfolg. Ich hatte zwar eine vage Vorstellung eines allein stehenden Hauses am Waldesrand gelegen, das traf aber auf mehrere Häuser zu und das Haus was meiner Erinnerung am nächsten kam, war halt eine Doppelhaushälfte. emw001Eine ebenso vage Vorstellung hatte ich noch an die Pförtnerloge des Automobilwerkes in dem mein Vater als Pförtner beschäftigt war. Aber hier stimmte meine Erinnerung noch mit der Wirklichkeit weitgehend überein. Da das Werk nach der Wende geschloßen und „abgewickelt“ wurde, ist hier eine große Industriebrache entstanden. Viele der Werkshallen verfallen allmählich und sind nur noch Ruinen. Eine dieser Hallen ist als Museum des ehemaligen Automobilwerkes Eisenach hergerichtet. Hier finden sich liebevoll aufbereitete automobile Schätzchen, die die Geschichte des Werkes fast von Beginn an erzählen. Das Bild zeigt einen Dixie R8 von 1910, der in Eisenach gebaut wurde. 1928 übernahm BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach und wurde damit zum Automobil-Hersteller. Vorher hatte BMW Motorräder und Motoren für Flugzeuge gefertigt. Am 22. März 1929 produzierte BMW sein erstes Serien-Automobil im thüringischen Eisenach. Welch schöne Automobile hier in Eisenach entstanden, zeigen die nachfolgenden Bilder.

BMW-Limousine aus den 30er Jahren und der BMW-Roadster 328

Nach dem 2. Weltkrieg wurde BMW von der damaligen DDR-Regierung quasi enteignet und es entstanden die Eisenacher Motorenwerke. Diese bauten die BMW-Typen noch weiter, emw015kurze Zeit noch in Kooperation mit BMW. Dann endete die Zusammenarbeit und das Werk wurde in EMW = Eisenacher-Motoren-Werke umbenannt. Das Emblem wurde vom Muster her beibehalten und die Farbe in rot/weiß geändert. Aber auch diese Ära ging rasch zu Ende und es kam die Zeit der Wartburgproduktion unter dem Namen AWE. Außer der Limousine wurden auch Spezialfahrzeuge, wie z.B. derTouren-Rennwagen gefertigt mit einem entsprechenden Model zum Transport.

Das rechts abgebildete Coupé wurde bereits 1958 gebaut. Eine Schönheit, die nur für hohe Funktionäre bzw. für den Export gedacht war.

Selbst für Camper hatte man ein entsprechendes Mobil im Angebot; einen als Camper ausgerüsteten Wartburg-Kombi mit hinterem Stoffverdeck zum öffnen.

Auch die Ingenieure der bisher so erfolgreichen EMW wollten mit dem westlichen Fortschritt mithalten. Leider wurden alle Verbesserungsvorschläge der Eisenacher Ingenieure von der DDR-Regierung verworfen und damit blieb halt alles beim alten. Den Rest der Geschichte kennt ihr ja. Wer sich für diese Autos interessiert, sollte den Weg nach Eisenach machen und dem Museum einen Besuch abstatten. Meines Erachtens sehr lohnenswert. Eisenach ist eine wunderschöne Stadt aber nach 3 Tagen hat man das Gefühl doch so ziemlich alles gesehen zu haben. So waren wir am Bach-Haus, haben das Lutherhaus gesehen, sind mehrfach durch die Innenstadt gelaufen, haben das Burschenschafts-Denkmal besichtigt, waren fast einen ganzen Tag in der Wartburg, haben an einer Führung durch die Wartburg teilgenommen und wollten natürlich mehr sehen. Ganz in der Nähe unserer Ferienwohnung waren die Drachenschlucht und die Sängerwiese. Hervoragende Ziele für uns ungeübte Wanderer. Zumindest der Drachenschlucht mussten wir natürlich einen Besuch abstatten. Warum diese Schlucht Drachenschlucht heißt, konnte ich nicht ergründen. Jedenfalls handelt es sich um ein Naturdenkmal mit einer ca. 200 m langen Klamm, deren engste Stelle etwa 70 cm breit ist. Außerdem machten wir auch Ausflüge zum Hainisch-Baumkronenpfad, nach Erfurt und in die Umgebung. Der Hainisch ist ein Gebiet, was zu DDR-Zeiten als militärisches Übungsgelände diente. 1997 wurde dann der Naturschutzpark Hainisch gegründet, der inzwischen auch zum Weltkulturerbe zählt. Wir haben uns bei unserem Besuch auf den Baumkronenpfad beschränkt. Wir fuhren von Eisenach über Bad Langensalza zum Baumkronenpfad. Kurz hinter dem Eingang ragte ein beeindruckender Turm mit mehreren Außentreppen in die Höhe. Im Inneren des Turms ist auch ein Aufzug vorhanden damit auch Rollstuhlfahrer bzw. Gehbehinderte die Wege nutzen können. Ganz gemächlich gingen wir also in der unteren Ebene los und hatten auch bald die ersten Wipfel erreicht. Es umgab uns außer dem Lärm der uns umgebenden Menschen und dem Rauschen der Wipfel pure Stille. Kein Vogel zwitscherte in den Bäumen und zu sehen war von den in den Baumwipfeln lebende Tiere auch nichts. Insofern waren wir etwas enttäuscht, da die Informationen die wir bekommen hatten hier deutlich mehr versprachen. Mit etwas Nachdenken war es aber logisch. Bei dem ständigen Lärm, der von uns Menschen verursacht wurde, hatten sich die Vögel und auch sonstige Lebewesen weiter in den Wald zurückgezogen um Ruhe vor uns Menschen zu haben. Dennoch hat sich der Ausflug und der Aufenthalt gelohnt. Man hatte schon eine beeindruckende Aussicht über dieses riesige Waldgebiet. Nach einiger Zeit gingen wir wieder zurück und holten uns in der angeschlossenen Außengastronomie etwas zu essen. Im Angebot waren außer den üblichen Gerichten auch noch Soljanka (eine Suppe mit allem möglich drin). Anschließend machten wir noch einen Abstecher nach Bad Langensalza, schauten uns das Städtchen an und kehrten dann noch in einem Café mit Außengastronomie ein. Einen Besuch wert ist auch der japanische Garten. Hier kehrten wir ebenfalls ein und tranken uns noch einen Tee. Im Teich unter dem Haus schwammen Koj’s. Die wussten schon genau, wenn Menschen auf die Brücken kamen, gab es Futter. Dementsprechend versammelten sich fast alle Koj’s, die sich im Teich befanden sofort unter der Brücke und warteten auf Futter. Danach fuhren wir wieder in unsere Ferienwohnung zurück. Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Erfurt.

Hier wird der Reisebericht geschloßen, da er mit Wohnmobil nichts zu tun hat. Soviel aber noch, Alles was wir bisher gesehen haben, hat uns positiv überrascht. Sobald wir unser Wohnmobil haben, wird die Ostseeküste, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen usw mit in die bevorzugtesten Reiseziele aufgenommen.
Die meißten Menschen sind nett, freundlich und aufgeschloßen und Spinner mit absonderlichen Ideen gibt es bei uns im Westen auch.

Rügen April/Mai 2013

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Unsere erste Reise mit einem Wohnmobil sollte nach Rügen führen.
Hierzu hatten wir für eine Woche ein Wohnmobil beim Camping-Center Overath gemietet.
Am Samstag, dem 27.4.2013 starteten wir mit dem Wohnmobil in Richtung Rügen. Nachmittags gegen 15:00 Uhr kamen wir dann in Wismar an.
Wismar hatten wir als Zwischenstation gewählt und wir fuhren zum Stellplatz am Hafen. Nachdem wir unser Womo abgestellt hatten, gingen wir zunächst auf eine kleinere Besichtigungstour in die Stadt und schauten uns ein wenig die Stadt an. Bei unserem Stadtrundgang entdeckten wir dann
Rügen039einen Straßennamen, bei dem ich 2 mal hinschaute um jeden Irrtum zu vermeiden. Die Straße hieß „Tittentasterstraße„. Über den Link bekommt Ihr eine Erklärung für den Namen.

Auf dem Rückweg kauften wir uns am direkt am Hafen 2 leckere Lachsbrötchen, dann gingen wir zum Wohnmobil zurück um unsere 1. Nacht in einem Wohnmobil zu verbringen. Rügen050

Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, fuhren wir dann weiter. Wir wollten an der Ostseeküste entlang über Rostock und Stralsund nach Rügen fahren. Über grobe mit Naturstein gepflasterte Straßen fuhren wir dann in Richtung Ostsee. Schnell erkannten wir, dass uns auf dieser Strecke die Zeit davon lief. Rügen war doch unser Ziel und wir hatten nur insgesamt 7 Tage Zeit bis zur Rückgabe des Wohnmobils.
Also planten wir um und fuhren auf direktem Weg über die Autobahn nach Rügen.
Die anderen Orte und Inseln auf der Strecke bieten genügend um hier einen eigenen Urlaub einzuplanen.

Rügen110Gegen 14:00 Uhr kamen wir dann in Rügen auf dem Stellplatz in Sellin an. Der Stellplatz liegt wunderschön, zum einen direkt am Ort, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und zum anderen direkt an einem Waldgebiet hinter dem bereits die Ostsee ist. Hier blieben wir dann 2 Tage an denen wir am 1. Tag Sellin besichtigten.
Rügen072Die wunderschön renovierten alten Villen und Häuser und DSC00402

natürlich die berühmte Landungsbrücke mit der Taucherglocke im Hintergrund. Mit dieser kann man trockenen Fußes den Meeresboden erreichen.

Abends gingen wir dann Essen zu dem uns vom Stellplatzbetreiber empfohlenen Restaurant im Bahnhof.

Roland kommtDer nächste Tag war bedeckt und wir gingen bereits früh zum Bahnhof um eine Tageskarte für den „Roland“ zu bekommen. Roland ist eine Schmalspurbahn, die zwischen Göhren und Putbus verkehrt. Mit der Tageskarte kann man in jedem Ort aussteigen und wieder zusteigen, ganz nach belieben.

Strandpromenade Binz

Gegen 9:00 Uhr fuhren wir dann los , am Jagdschloß Granitz vorbei, zunächst nach Binz.

Hier machten wir unseren 1. Stopp und schauten uns Binz an. Die herrlich Strandpromenade, die von Künstlern geschaffenen Sandfiguren, natürlich auch die Seebrücke und das Spiel der Möwen, die am Strand von Spaziergängern gefüttert wurden.

Nach ungefähr 2 Stunden fuhren wir dann weiter nach
PPuttbus Platz mit Säuleutbus. Auch hier wieder der obligatorische Stadtrundgang.

An einem Imbiss, der in Putbus am Circus (das ist der große Platz mit dem Obelisken in der Mitte) stand, aßen wir eine Kleinigkeit und gingen dann durch die weitläufigen Parkanlagen und den Ort zum Bahnhof zurück. Wir mußten doch noch etwas warten, bis der nächste Zug wieder fuhr und sahen uns deshalb auf dem Bahnhof Putbus etwas um.Bahnhof Puutbus

Hier treffen auch die Züge der Deutschen Bundesbahn ein und man hat dann – wenn es nötig ist – die Umstiegsmöglichkeit in den Roland.

Von hier fuhren wir dann zurück bis zur anderen Endstation, Göhren.
Wagen Innen mit HeizungInteressant fand ich die Heizung in den Waggons.

Es sind im Grund genommen einfache Holz/Kohleöfen, die bei Kälte mit Holz und Briketts beheizt werden.

Inzwischen hatte es etwas zu regnen begonnen. Als wir in Göhren ankamen, war es aber wieder trocken.

In Göhren hielten wir uns auch nur noch kurz auf, sahen uns die Umgebung um den Bahnhof etwas an und fuhren dann gegen 18:00 Uhr zurück nach Sellin.

Rügen116Den Abend ließen wir dann gemütlich mit frischen Brötchen vom Bäcker, die wir unterwegs noch eingekauft hatten, und einem guten Tropfen Wein ausklingen.
Am nächsten Tag ging unsere Fahrt weiter über Binz, an Prora vorbei ( schöner Strand mit häßlichen Bauten) nach Lohme.

Hier stellten wir uns auf den Stellplatz am Jasmund Nationalpark und nach einer Wanderung durch den Nationalpark erreichten wir das National-Park Zentrum Königsstuhl und die berühmten Kreidefelsen.
Königstuhl

Bevor wir zu den Kreidefelsen gingen, stand der Besuch des Nationalpark-Zentrum Königsstuhl an. Nach einer ausgiebigen Führung durch die Geschichte des Königsstuhls, die Entstehung und Bedeutung der Kreidefelsen und der Buchenwälder

Kreidefelsengingen wir zum Kreidefelsen Königsstuhl, auf die Besucherterrasse. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Ostsee und zu den anderen Küstenteilen.
Kreidefelsen

Hier hat wohl seinerzeit der Maler Caspar David Friedrich gesessen um sein berühmtes Bild von den Kreidefelsen auf Rügen zu malen.

Zurück im Zentrum Königsstuhl aßen wir noch im SB-Restaurant zu Mittag und wanderten dann durch den See im

Die Entstehung des Herthasees ist wohl anders zu erklären, zumal die Tiefe von bis zu 11 m nicht an die Tiefe der Kraterseen in der Eifel herankommt.

Unser Womo Stellplatz Altenkirchen

Der nächste Stellplatz sollte direkt an der Ostsee liegen. Ich hatte schon den Stellplatz in Dranske ausgesucht, aber der war uns im Grunde schon zu weit vom Kap Arkona entfernt.

Nach einigem Hin und Her fuhren wir dann zum Knaus Stellplatz in Altenkirchen; und das war eine gute Entscheidung.
Strand unterhalb Stellplatz

Der Knaus Campingpark hat außer dem Wohnmobilstellplatz auch einen Campingplatz; dementsptechend gibt es auch ein Restaurant, sehr gepflegte Sanitäranlagen, Gemeinschaftsküche usw.

Wir standen in der 2. Reihe am Ostseestrand und konnten über eine Treppe zum Strand gehen.
Sonnenaufgang Strand AltenkirchenAm nächsten Morgen stand ich bereits um 5:30 Uhr auf um den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und fuhren nach Lohme auf den Großparkplatz. Von hier gingen wir in herrlichem Sonnenschein den Weg zum Kap Arkona entlang. Rügen152Unterwegs sahen wir auch die Kap Arkona Bahn, mit der wir auch hätten fahren können. Aber das Wetter war viel zu schön um mit dem Bähnchen zu fahren, und außerdem gab es auch auf dem Weg einiges zu sehen und zu entdecken. Fußweg zum Kap Arkona

Vor uns lag KapArkona mit den beiden Leuchttürmen im linken Bildabschnitt und dem Peilturm rechts im Bild.
Die Kuppel beherbergt ein Atelier, hier hat der Künstler die an der Straße aufgestellten Kunstwerke geschaffen. Wohnhasus und Attelier des Künstlers

Der Weg führte uns weiter zu den Leuchttürmen, wovon der kleinere eckige Turm – der sogenannte Schinkelturm – mit zu den ältesten Leuchtürmen Deutschlands zählt. Daneben steht der Leuchtfeuerturm.
Rügen157

Wenn man die 180 Stufen bis zur Besucherplattform hochgeht, hat man eine phantastische Aussicht. Obwohl wir erst den 1. 5. hatten, war es richtig heiss.
Rügen169

Grund für uns nach einem größeren Spaziergang, der uns an den Rand der Küste führte, ein großes Eis aus der Faust zu essen. Vorher allerdings mußte noch unser Hunger gestillt werden, denn wir hatten bereits 14 :00 Uhr.Unser Womo in Steinhude

So allmählich mußten wir die Rückreise antreten und gingen deshalb zurück. Gegen 15:00 Uhr fuhren wir dann los und überlegten uns als Zwischenstopp den Stellplatz in Steinhude am Steinhuder Meer anzusteuern.
Schiffe im Abendlicht

So kamen wir dann Mittwochs um 20:00 Uhr am Stellplatz an.

Nach einem kurzen Abendspaziergang gingen wir dann schlafen.

Am nächsten Morgen gingen wir ein wenig durchHolzbrücke über die Bootszufahrt Steinhude. Viele Häuser am See hatten ihren eigenen kleinen Hafen. Die Zufahrten zum See überquerte man als Fußgänger über diese Holzbrücken.Uferansicht 1
Bei unserem Rundgang kamen wir an einem Rundfahrschiff vorbei, dass in der nächsten 1/4 Stunde losfahren sollte. Wir überlegten nicht lange, lösten die Tickets und fuhren mit.

Unser Rundfahrtboot

Die Rundfahrt führte über den gesamten See, an der Inselfestung Wilhelmstein vorbei und zurück nach Steinhude.
Uferansicht 3

Wir waren etwa 2 Stunden unterwegs. Leider war unser letzter Tag mit dem Wohnmobil angebrochen. Am nächsten Tag mußten wir morgens das Wohnmobil gereinigt wieder abgeben. Storch im Nest

Also gingen wir nunmehr zum Wohnmobil zurück. dabei entdeckte ich noch ein bewohntes Storchennest. Gegen 15:00 Uhr fuhren wir in Steinhude ab und waren dann am frühen Abend zu Hause in Overath.

Damit ging unser erster Urlaub mit dem Wohnmobil zu Ende. Für uns steht aber fest, das war nicht das letzte Mal.

Categories ReiseberichteTags Altenkirchen, Kap Arkona, Rügen, Sellin, Steinhuder Meer, Wismar
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Pfalz – Mosel Rundreise April 2014

Pfalz – Mosel Rundreise April 2014 published on Keine Kommentare zu Pfalz – Mosel Rundreise April 2014

Unsere 2. Wohnmobilreise, wieder mit einem Mietmobil, startete im April in Richtung Pfalz. Wir wollten ab Koblenz durch das Rheintal in die Pfalz, über Zweibrücken ins Saarland und bei Konz an die Mosel fahren. Diesesmal hatten wir uns ein kleineres Wohnmobil, den Euramobil 580 LS gemietet. Wir wollten ausprobieren, ob wir mit diesem Grundriss auch zurechtkommen.
Am 26.4.2014 ging es Morgens um 9.00 Uhr los. Zunächst fuhren wir bis Koblenz. Nur ca. 100 km entfernt und über die A3 in ca. 1 Stunde erreicht.Der Knaus-Wohnmobil-Stellplatz, direkt an der Mündung der Mosel in den Rhein gelegen, war unser Etappenziel. Der Platz liegt direkt gegenüber dem Deutschen Eck.

Mit einer kleinen Personenfähre, die ständig Pfalztour002zwischen Stellplatz und dem anderen Moselufer verkehrte, kommt man zur anderen Moselseite, fußläufig zum Deutschen Eck, der Altstadt und der Seilbahn über den Rhein zur
Festung Ehrenbreitstein.
Blick aufs Deutsche Eck, rechts ist der StellplatzBei schönem Wetter fuhren wir mit der Seilbahn zur Festung hoch und genossen den Ausblick auf den Rhein, die Mosel, das Deutsche Eck und Koblenz sowie unseren Stellplatz.Schade, dass die Gondel nicht stehen blieb um dieses Panorama zu genießen.Pfalztour015

Oben angekommen gingen wir in die Festung hinein.
Vom Hauptplatz der Festung konnten wir vom Rand auch wieder den Blick über Rhein und Mosel genießen. Das Wetter spielte auch mit obwohl es erst Ende April war.
Koblenz InnenstadtNach einem kurzem Imbiss fuhren wir mit der Seibahn wieder zurück und spazierten am Rhein entlang und ein Pfalztour018wenig durch die Altstadt zum Deutschen Eck.

Zurück zum Wohnmobil ging es wieder mit der kleinen Personenfähre über die Mosel.

Pfalztour026
Am Abend fing es dann doch noch ein wenig zu regnen an. Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Stellplatzes und dem Rhein verbrachten wir den Abend gemütlich bei einem Glas Wein im Wohnmobil.
Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter. Es war ein grauer Morgen typisch für den April. Aber es regnete nur kurz. Wir vermieden extra die Autobahn, um am Rhein entlang bis nach Bingen zu fahren.
Die Strecke war ein absolut landschaftlicher Traum. Pfalztour037Es eröffnete sich hinter jeder Kurve ein neuer Anblick auf hübsche Städtchen, Burgen und den Vater Rhein. Erst hinter Bingen fuhren wir wieder auf die Autobahn um dann gegen 11 Uhr in Bad Dürkheim anzukommen.Pfalztour036Es gibt mehrere Wohnmobilstellplätze in Bad Dürkheim, wir hatten uns den Wohnmobilstellplatz „in der Silz“ ausgesucht und stellen unser Fahrzeug erst einmal ab. Von den wenigen Stromanschlüssen war noch einer für uns frei.

Inzwischen war es Mittag, Zeit um etwas zu essen. Also machten wir uns auf den Weg ins Städtchen.
Wir hatten vor im Bad-Dürkheimer Riesenfaß den berühmten Pfälzer Saumagen zu essen. Leider war aber kein Platz zu bekommen, alles war reserviert. Wir hatten nicht daran gedacht, dass ja weißer Sonntag war.( für die Nichtkatholiken: Weißer Sonntag ist fürPfalztour028 die ca. 9 jährigen Kinder der Tag an dem sie in der Kirche zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen dürfen).
Also gingen wir hungrig durch die Stadt bis zum Kurpark und aßen uns dort eine Kleinigkeit. Zurück ging es dann zu den Salinen und anschließend wieder zum Wohnmobil.
Pfalztour063Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter nach Speyer. Ich hatte Geburtstag und mir deshalb einen Besuch des Technik-Museums gewünscht. Der Stellplatz für das Wohnmobil liegt direkt neben dem Museumsgelände. Als Geburtstagskind hatte ich auch noch freien Eintritt.
im Museum gibt es eine Vielzahl von technischen Entwicklungen zu bestaunen und man kann nichtPfalztour051 alles aufzählen. Außer mehreren historischen Automobilen, Dampflokomotiven, Feuerwehr-fahrzeugen, und Flugzeugen aller Art fand ich am faszinierensten die mechanische große Orgel.
Etwa 4 Stunden verbrachten wir in dem Museum, aßen Pfalztour073dort zu Mittag und gingen erst am frühen Nachmittag in die Stadt um uns Speyer noch ein wenig anzuschauen.
Vor allem wollten wir uns den Dom ansehen. Aber auch die Stadt selbst ist sehenswert.
Pfalztour081
Wir gingen die Hauptstraße entlang bis zu dem abgebildeten Turm und kehrten dann in eine Eisdiele bzw. die Außenterrasse ein um uns ein schönes großes Eis zu bestellen.
Ich wollte auch noch zum Ahorn-Wohnmobilhändler gehen um uns die doch recht preiswerten PLA- und Kentucky-Wohnmobile anzuschauen; aber von der vielen Lauferei taten uns auch die Füße weh und wir waren froh als wir es uns im Wohnmobil wieder gemütlich gemacht hatten.
Pfalztour087Am nächsten Tag fuhren wir nach Neustadt und gingen zunächst ein wenig durch die Stadt. Am Marktplatz entlang, durch die kleinen malerischen Gassen
und Pfalztour085wieder zurück zur Kirche am Marktplatz.
Interessant an der Kirche waren die beiden unterschiedlichen Türme<; der Turm im Vordergrund hatte nicht die übliche Kirchturmspitze, sondern ein Wohnhaus als Abschluß.

Pfalztour088Nach unserer Stadtbesichtigung ging es zum Hambacher Schloß.
Einen Teil der Strecke konnte man mit dem Wohnmobil hochfahren, den Rest mußte man laufen.

Pfalztour094Unser Wohnmobil konnten wir am Seitenstreifen parken.
Hier gingen wir zunächst ins Schloßrestaurant und endlich hatten wir die Möglichkeit zum Mittagessen den berühPfalztour093mten Saumagen zu probieren. Wir als Nichtpfälzer hatten ja keine Ahnung was sich hinter dem Namen verbirgt. Aber mit Sauerkraut und Brot serviert war es eine Köstlichkeit.
Natürlich mußten wir auch das geschichts-trächtige Schloß besichtigen.

Pfalztour097Am Nachmittag fuhren wir weiter nach St. Martin zum Stellplatz Weingut Schreieck. Das Wetter hatte sich leider verschlechtert und man mußte immer wieder mit Regen rechnen.

Dennoch machten wir zunächst einmal eine Runde durch den kleinen Ort. Um diese Jahreszeit ist es noch sehr ruhig und so gingen wir auch ziemlich alleine.

Zurück am Weingut kehrten wir noch in der Pfalztour099Straußwirtschaft ein um noch etwas Wein zu kaufen. Eine nette Dame stellte uns einige Weine vor und wir probierten auch vieles bevor wir uns entschieden hatten. Dann geben wir unsere Bestellung auf (natürlich mehr als wir ursprünglich wollten) und gingen dann wieder zu unserem Wohnmobil zurück. Da wir doch einiges an Wein probiert hatten, mußte das Auto stehen bleiben und wir fuhren dann am nächsten Tag weiter. Pfalztour110Wir wollten uns die Burg Trifels ansehen. Gegen 10:00 Uhr erreichten wir den Ort Annweiler und fuhren hoch zur Burg Trifels. Ewa 1 km vor der Burg konnte man parken, der Rest mußte erwandert werden. Pfalztour109

Dabei sieht man wie die Burg richtig auf die vorhandenen Felsen aufgesetzt ist.Pfalztour107

Die Trifels ist schon ein recht imposantes Bauwerk und die Felsen werden gerne als Übungsgebiet von Kletterern genutzt.Pfalztour113

In diesem großen Saal, mit dem Thron in der Mitte wurden eine Zeit lang die Geschichte des Römischen Reiches Deutscher Nation geschrieben. Man konnte sich schon vorstellen, dass hier im großen Saal einige Versammlungen stattfanden.

In einem Nebenzimmer wurden Nachbildungen der Reichskleinodien ausgestellt und wer Lust hat, kann sich mit diesen ausstatten, den Thron Pfalztour118besteigen und sich mal als Kaiser fühlen.

Die Burg diente auch als Gefängnis des engliches Pfalztour106

Königs Richard Löwenherz, der auf seiner Rückkehr von den Kreuzzügen von Kaiser Heinrich dem VI. gefangen genommen wurde. Die Lösegeldforderung betrug 23 Tonnen Silber die England aufbringen sollte.
Unser nächstes Ziel sollte Dahne sein, um uns das Dahner Felsenland anzusehen. Der Wettergott hatte aber etwas dagegen. Unterwegs fing es in Strömen zu regnen an und das änderte sich auch nicht. Kurz vor Dahne gibt es einen Stellplatz am Bahnhof. Der gefiel uns aber überhaupt nicht und so fuhren wir den Campingplatz in Dahne an. Auch dieser machte auf uns keinen guten Eindruck (es mag auch am Regen Pfalztour124gelegen haben) aber wir hatten keine Lust hier irgendwo auszusteigen und durch den Regen zu laufen. Also fuhren wir weiter und ließen Felsenland halt Felsenland sein. Wir fuhren bis nach Pirmasens wo wir am späten Nachmittag ankamen. Der Stellplatz lag mitten in der Stadt und war ein abgeteiltes Areal eines Großparkplatzes. Wir waren das einzige Wohnmobil auf dem Platz. Ein Rundgang durch die Stadt zeigte uns an den vielen leer stehenden Geschäften, die wir in der Fußgängerzone sahen, das auch Primasene enorm an der Wirtschaftskrise zu leiden hat. Noch vor wenigen Jahren gab es in Pirmasens eine blühende Schuhindustrie. Davon war jetzt nichts mehr zu sehen. Alle Firmen hatten mit der Zeit ihre Fabriken geschloßen und ins Ausland verlagert. Eine kleine Unterhaltung mit einer Verkäuferin in einem Cafe bestätigte, dass die Arbeitslosigkeit sehr groß ist und kaum Aussicht auf Besserung besteht.
Es regnete schon wieder und wir gingen schnell zurück zu unserem Wohnmobil. Wir waren immer noch alleine auf dem großen Parkplatz. Da wir recht müde waren, gingen wir auch frühzeitig zu Bett um dann gegen 23:00 Uhr vom Specktakel, den einige Jugendliche veranstalteten geweckt zu werden. Unmittelbar vor unserem Wohnmobil auf der anderen Parkreihe hatte sich 3 Autos hingestellt. Die Insassen hatten die Türen offen gelassen und so tönte lautstark die Musik aus den Fahrzeugen. Die jungen Leute unterhielten sich ziemlich laut, stiegen aber nach einer halben Stunde wieder in ihre Fahrzeuge und fuhren weg. Inzwischen war neben uns ein weiteres Wohnmobil angekommen; somit standen wir wenigstens nicht mehr alleine auf weiter Flur.

Am nächsten Tag besorgte ich an einer nahe gelegenen Tankstelle frische Brötchen und vor allem Kleingeld für die Versorgungsautomaten. Nachdem wir alles erledigt hatten, ging es weiter.

Wir (Ich) wollte unbedingt an die Saarschleife nach Mettlach. Es war Feiertag (der 1. Mai) und so fuhren wir von Primasens über Zweibrücken bis nach Mettlach. Zur Besichtigung der Saarschleife ist ein extra großer Parkplatz sowohl für Pkw’s, als auch Wohnmobile und Busse angelegt. Da jedoch auf dem PKW Parkplatz ein Flohmarkt stattfand, parkten die Besucher die Wohnmobilplätze und auch die Busparkplätze zu.
Wir stellten uns auf ein noch freies Plätzchen am Busparkplatz und wühlten uns durch die Menschenmassen durch bis zum Wald um an die Saarschleife zu kommen. Urplötzlich donnerte es gewaltig und heftige Blitze zeigten sich am Himmel. Ein Gewitter war aufgezogen. Also wieder zurück ins Wohnmobil; die Saarschleife gibt es auch noch bei besserem Wetter zu sehen. Als wir am Wohnmobil waren zeigte sich, dass diese Entscheidung richtig war. Inzwischen waren einige Busse angekommen und die Busfahrer fluchten über die zugeparkten Busstellplätze. Wir machten uns auf und davon und fuhren weiter nach Saarburg.
Pfalztour126Der Wohnmobilstellplatz liegt etwas abseits auf der gegenüberliegenden Seite von Saarburg. Diesen fuhren wir an. Nach einigem Suchen und Rücksprache mit dem Betreiber bekamen wir noch einen freien Platz: Der Platz war sehr gut besucht und die wenigen freien Plätze waren anscheinend reserviert.
Wohnmobile, die nach uns kamen, wurden auf ein freies Wiesengelände, direkt an den Stellplatz angrenzend eingewiesen. Pfalztour125Wir gingen nun zu Fuß den Fußweg an der Saar entlang bis zur Brücke und dann in die Stadt. Meine Frau hatte vorsichtshalber einen Schirm mitgenommen und ich hatte mir meine vermeintliche dichte Regenjacke angezogen. Pfalztour130

Wir gingen dann durch dieses mittelalterliche Stadchen, dass vom Leukbach durchflossen wird. Mitten in der Stadt ist dann ein ca. 20 m hoher Wasserfall, der früher eine Mühle antrieb. Heute ist es eine der größten Touristenattraktionen Pfalztour127Saarburgs. Dementsprechend haben sich um diesen Wasserfall auch Gaststätten, Eisdielen Cafe’s usw. angesiedelt, die alle gut besucht waren. Kaum hatten wir uns einen Platz im Aussenbereich sugesucht, fing es auch schon zu regnen an. Da wir unter einem großen Schirm saßen, störte uns das wenig. Wir tranken unseren Kaffee, aßen uns einen Apfelstrudel und Pfalztour131anschliessend noch ein Eis. Der Regen hatte fast aufgehört und wir gingen durch die Stadt zur Burg. Von Hier hat man natürlich einen herrlichen Blick über die Stadt und die Saar. Pfalztour134Selbst unseren Wohnmobilstellplatz konnte man erkennen. Am späten Nachmittag, es hatte wieder zu regnen angefangen, gingen wir zurück. Wir waren gerade auf der Mitte der Brücke, als der Himmel die Schleusen öffnete. Bis wir am Wohnmobil waren, waren wir vollständig durchnäßt. Meine Regenjacke erwies sich als nicht brauchbar, trotz Regenjacke war ich völlig nass geworden. Meine Frau war durch den Schirm zumindest oben etwas besser geschützt, aber auch Sie war ab Gürtellinie völlig nass. Leider blieb das Wetter den ganzen Abend so weiter und wir blieben daher im Wohnmobil. Am nächsten Tag war es dann wieder besser, es war zwar bewölkt, regnete aber nicht mehr. Unsere Absicht war, die Mosel antlangzufahren, in Cochem eine weitere Nacht zu verbringen und dann allmählich wieder nach Haus zu fahren. Pfalztour135Gegen 10 Uhr verließen wir den Stellplatz und fuhren an der Saar entlang nach Konz, wo die Saar in die Mosel mündet. Von hier ging es weiter über Trier, die ganze Mosel entlang bis nach Cochem. Fast jeder kleine Ort hat sich auf Wohnmobile eingestellt und biete entsprechende Stellplätze an, die teilweise sogar zu den besten Sellplätzen in Deutschland zählen. Bernkastel-Kues bietet hier eine Ausnahme, die mich, der ich in BernkastelKues aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ärgert. DSC01398
Hier gibt es einen herrlich gelegenen Stellplatz am Moselufer auf der Kueser Seite. Nur 10 Minuten DSC01396Fußweg bis nach Bernkastel. Aber der

DSC01397Stellplatz ist als Tagesplatz ausgelegt.
Nachts ist hier striktes Halteverbot.
Kurioserweise sind nur 50 m weiter,am Minigolfplatz beginnend am Straßenrand Parkplätze vorhanden, die ohne Ausnahme kostenfrei genutzt werden können. Dies hatte ich mir auch einmal bei einem Klassentreffen zu Nutze gemacht um DSC01394hier zu nächtigen.

Aber zurück zu Cochem.
Der Sellplatz hier ist einem Campingplatz angeschloßen. Wir fuhren erst einmal hier vorbei; es war uns aber doch schon zu weit außerhalb und die Stellplätze in Cochem an der Brücke waren alle belegt. Pfalztour138Wir fuhren an der Mosel zurück und hier, in Höhe der Schiffsanleger, waren Parkplätze ohne Beschränkungen vorhanden. Die Parkgebühr war nur bis 18:00 Uhr zu entrichten und dann am nächsten Morgen wieder ab 09:00 Uhr. Hier standen wir dann mit unserem Wohnmobil zwar ohne jeglich Versorgung; aber für eine Nacht sollte das wohl gehen. Vor uns stand noch ein Wohnmobil mit Gummersbacher Nr. und der Besitzer erzählte uns, dass er im mer mehrmals im Jahr hier stehen würde ohne irgendwelche Probleme. Nach dieser Auskunft gingen wir beruhigt ins Städtchen. Pfalztour145Cochem ist eine ähnlich Touristenhochburg wie Bernkastel-Kues und dementsprechend war auch der Betrieb. Wir wollten unbedingt zur Burg hoch da wir diese noch nie gesehen hatten.Pfalztour141 Man kann natürlich auch mit dem Auto bis zu einem gewissen Punkt hochfahren. Ob das mit dem Wohnmobil funktioniert hätte, kann ich nicht beurteilen. Oben auf der Burg angekommen mußten wir auf die nächste Führung warten, denn eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich. Von der Burg aus hat man auch wieder einen Pfalztour144herrlichen Blick über Cochem und ins Moseltal. Im Burgrestaurant assen wir noch zu Mittag.
Pfalztour146

Der Abstieg fiel uns dann auch wesentlich leichter und wir gingen anschließend nochmal durch die Stadt.Pfalztour161 Gegen Abend gingen wir zu unserem Wohnmobil zurück, beschloßen den Tag mit einem Abendbrot aus unserer Bordküche und saßen dann bis zum Einbruch der Dunkelheit noch ein wenig am Moselufer. Pfalztour164Die Burg war hell erleuchtet und ich machte noch schnell ein Foto davon. Am nächsen Morgen wurde ich gegen 8:00 von laufenden Schiffsmotoren geweckt. Nur wenige Meter von unserem Standplatz entfernt hatte ein holländisches Hotelschiff angelegt und die Passagiere machten sich bereit von Bord zu gehen. Für uns war das auch das Zeichen uns fertig zumachen, zu frühstücken und wieder loszufahren. Wir hatten Abens noch beschloßen, eine Nacht in Andernach zu verbringen um uns dann den Kaltwasser-Geysier anzusehen. Wir fuhren also weiter die Mosel hinab bis nach Koblenz und dann nach Andernach. Auch hier fielen uns die Vielen eingerichteten Wohnmobilstellplätze aufPfalztour171.

In Andernach angekommen fanden wir einen schönen Stellplatz direkt am Rheinufer. Es war noch Vormittag und so gingen wir erst einmal die Umgebung erkunden. Den Geysier erreicht man nur per Schiff. Nachdem wir an der Anlegestelle angekommen waren, lösten wir im Informationszentrum unsere Karten und fuhren nach kurzer Zeit auch schon los. Pfalztour170

Nach einer Fahrzeit von etwa 1/2 Stunde waren wir dann an der Anlegestelle des Geysiers angekommen. Pfalztour174Nach einem kurzen Fußweg standen wir dann vor dem Geysier und warteten auf den nächsten Ausbruch. Man mußte wohl schon darauf achten wo man stand um nicht völlig durchnäßt zu werden. Pfalztour175Auf ein mal schoß eine Wasserfontäne hoch, die immer höler stieg, begleitet von einem kräftigen Rauschen. Die Wasserfontäne erreicht eine Höhe von ca. 60 m als Maximum. Pfalztour177Das ganze dauerte einige Minuten und dann fiel der Wasserstrahl wieder in sich zusammen. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

In Andernach zurück gingen wir noch ein wenig am Rhein entlang um das jetzt wieder schöne Wetter Pfalztour182auszukosten. Unser Spaziergang führte uns durch die Parkanlagen Pfalztour185bis zu diesem alten Schiffskran

am Rheinufer. Diesen hatten wir bereits bei der Rückfahrt vom Geysier endeckt.
Am nächsten Tag fuhren wir dann zurück nach Overath denn wir mußten unser Wohnmobil Montagmorgens wieder abgeben. Unser Wunsch nach einem eigenen Wohnmobil war wieder gewachsen und mit dieser Tour hatten wir festgestellt, dass für uns dieser Grundriß (Heckküche, 4er Dinette mit Seitenbank und Alkoven) auf ca. 6 m Länge ausreicht. Wir machen uns auf die Suche nach solch einem Mobil.

Rursee Juli 2014

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rursee024Für unsere 1. Reise mit unserem eigenen Wohnmobil hatten wir uns ein recht nahe gelegenes Ziel ausgesucht.
Nur ca. 100 km von uns entfernt liegt der Rurstausee.
Ziel war der Stellplatz in Heimbach.
Dieser liegt am Ortsrand und direkt am Bahnhof.
Zu Fuß ist das kleine Örtchen schnell erkundet und dann geht es auch schon rursee026auf die Burg Hengebach, von der man einen schönen Blick über das Örtchen und das Tal hat.DSC00836

In der Burg waren diverse Ausstellungen zu sehen, die uns aber weniger interessierten.DSC00837

Nach einem kurzen Spaziergang, nochmal am Fuß der Burg vorbei, fanden wir das Café Burgblick.
Nach einem guten Kaffee und einem großen Eisbecher gingen wir zu unserem Wohnmobil zurück.

rursee032Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Schwammenauel und stellten unser Womo auf dem großen Parkplatz ab um eine Rundfahrt mit dem Schiff über den See zu machen.
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Trotz des herrlichen sonnigen Wetters war es draußen doch recht frisch und wir zogen es vor innen zu sitzen und den Ausblick auf den See, die vielen Segelboote und die Landschaft zu genießen. Die Rundfahrt dauerte etwa 2 Stunden und so fuhren wir gegen 13:00 weiter nach Monschau.

DSC00843Den ganzen Nachmittag erkundeten wir Monschau zu Fuß, gingen am roten Haus vorbei. Leider hatte ich mich irgendwie vertreten. Bei jedem Schritt schmerzte mein linkes Bein und so humpelte ich mehr oder weniger durch Monschau.

Zum Schluss war ich froh wieder am Womo zu sein und wir fuhren dann gegen Abend noch durch die Gegend bis zur A4 und dann nach Hause.

Limburg Aug. 2014

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Im August hatte uns wieder die Reiselust gepackt und wir überlegten uns einen Kurztrip an die Lahn zu machen.

Unser Wohnmobil ist ohnehin immer fast reisefertig, nur ein paar Kleinigkeiten müssen noch eingeladen werden und so fuhren wir Samstags morgens schon recht früh in Overath ab nach Limburg.

Gegen 11 Uhr waren wir bereits an dem wunderschön gelegenen Stellplatz an der Lahn angekommen. Fast alle Plätze liegen unter hohen Bäumen. Wer unbedingt Fernsehempfang haben will, hat es mit eigener Schüssel sehr schwer. Aber an allen Säulen ist ein Anschluss für Satellitenempfang vorhanden. Limburg025Uns war das ohnehin egal.

Nachdem wir unseren Wagen abgestellt hatten, gingen wir an der Lahn entlang Richtung Innenstadt.
An der Schleuse vor der Brücke wurde gerade ein Passagierschiff zur Weiterfahrt die Lahn hinauf hochgeschleust.

Limburg026Der Weg führte uns über die alte Brücke, von der man einen sehr schönen Blick auf den alles überragenden Dom hat.

Unser 1. Ziel war natürlich der Dom und der so wahnsinnig teure Bischofssitz.Limburg020

Zu dem hier verbratenen Geld möchte ich nichts sagen, da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Aber mit dem Geld hätte man sehr viel bessres anstellen können als es für den „bescheidenen“ Lebensstil eines überkandidelten Bischofs zu verbrennen.
Limburg030Ansonsten ist Limburg ein kleines liebenswertes Städtchen mit einigen hübschen Häuschen und einer gepflegten Altstadt.
An einem Seitenarm der Lahn entdeckten wir noch dieses Mühlrad, welches der Stromgewinnung dient. Ein hervorragendes Beispiel, wie auch alte Technik heute noch nutzbringend eingesetzt werden kann.Leider fing es bei unserem Rundgang an zu regnen und wir flüchteten uns zunächst in ein Café. Hier blieben wir einige Zeit bei Kaffee und Kuchen in der Hoffnung, dass sich das Wetter wieder bessert. Als der Regen etwas nachließ, machten wir uns auf den Weg zurück zum Wohnmobil. Wir waren kaum unterwegs, da machte der Himmel richtig die Schleusen auf und es goss in Strömen. Trotz Schirm für Elisabeth und Regenjacke für mich wurden wir komplett durchnässt. Kaum waren wir dann im Wohnmobil und haben uns umgezogen, da kam auch schon wieder die Sonne heraus. Wir ließen uns jetzt aber nicht wieder herauslocken und verbrachten den Abend gemütlich in unserem mobilen Heim.
Limburg036
Am nächsten Morgen war wieder herrliches Wetter und wir machten uns fertig um nach Bad Homburg zu fahren. In Bad Homburg wollten wir eine ehemalige „Nachbarin“ besuchen, die früher uns gegenüber gewohnt hatte und uns auch schon mal besucht. Wir haben dann immer viel zu erzählen und so wollten wir doch auch mal einen Gegenbesuch abstatten. Annette, die ebenfalls ein Wohnmobil besitzt, hatte uns ja schon oft genug eingeladen.
In Bad Homburg angekommen, stellten wir unser Wohnmobil in einer Seitenstraße ab und gingen erst einmal durch die Fußgängerzone. Da wir unsere Bekannte erst Nachmittags zum Kaffee überraschen wollten (Kuchen wollten wir mitbringen), gingen wir noch am Schloß vorbei,Limburg038Limburg034bewunderten den schön angelegtes Park und kehrten dann in einer Pizzeria ein zum Mittagessen. Auf dem Rückweg zu unserem Wohnmobil kauften wir noch Kuchen ein und fuhren dann zu unserer Bekannten.
Annette freute sich riesig uns zu sehen. Als wir dann auch noch den Kuchen auspackten, war das Gelächter groß, denn ihr Sohn hatte 2 Bleche Pflaumenkuchen und Apfelkuchen gebacken weil noch weitere Verwandte von Annette zu Besuch kamen. Damit wurde es ein richtig gemütlicher Nachmittag mit viel Kaffee und viel viel Kuchen. Am frühen Abend machten wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Hause.

Xanten Sept 2014

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Anfang September zeigte die Wetterkarte für den Niederrhein einigermaßen erträgliches Wetter an. Deshalb entschlossen wir uns spontan uns mal Xanten anzusehen.

Die Entfernung von uns lag im Zielbereich von etwa 2 Stunden und so fuhren wir Samstag morgens gegen 9:00 Uhr ab in Richtung Xanten.

Der Wohnmobilstellplatz war ausgesucht und es waren auch genügend Stellplätze frei. Unterwegs, so in Höhe Mettmann, wollte uns ein kleines Gewitter noch zur Umkehr bewegen, aber wir hielten durch. In Xanten lachte bereits die Sonne und so gingen wir in die Stadt Richtung Marktplatz.

Xanten003Auf dem Marktplatz herrschte nur noch wenig Betrieb, da die Geschäftszeit allmählich zu Ende ging. Aber die Marktbuden hatten teilweise noch geöffnet. Es war aber schon nach 13:00 Uhr und wir hatten Hunger. Wir fanden auf dem Markt noch einen holländischen Fischstand (zumindest war er holländisch dekoriert) und die hatten Kibbeling (kleine panierte und frisch frittierte Fischstückchen) im Angebot. Das war natürlich genau das Richtige für mich. Leider gab es keine „Pindasous“ (holländische Erdnusssoße) aber die beigelegte Marinade war auch lecker.

Xanten006Frisch gestärkt gingen wir dann zum Dom. Ein beeindruckendes Bauwerk! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Rechts vor dem Eingang befindet sich diese Kreuzigungsgruppe.

Um das Hauptschiff mit der Orgel auf der einen Seite und dem Hauptaltar auf der anderen Seite gruppierten sich in den Seitenteilen diverse Altäre,die mit Motiven verschiedenster Künstler ausgestattet waren.

Xanten041Um einige Ecken herum kamen wir wieder zum Markt und holten uns an der Eisdiele noch ein dickes Eis. Einfach lecker. Den Nachmittag wollten wir im Archäologischen Park verbringen. Also gingen wir dorthin und nach der Kasse waren wir schon beim Amphitheater. Xanten021

Ein Hochzeitspaar hatte wohl einen Fotographen engagiert um hier die Hochzeitsfotos zu machen.
Die riesigen Steinquader mußten ja damals irgendwie bewegt werden. eine Vorstellung, welch technische Meisterleistung die Erbauer damals schon vollbrachten bekam man beim Anblick dieses Xanten025antiken Krans, der neben dem Amphitheater aufgebaut war. Xanten030
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Wir gingen weiter durch den Park, an den verschiedenen aufgebauten und im Aufbau begriffenen Gebäuden vorbei in das Museum, in dem man die verschiedenartigsten Fundstück aus den Ausgrabungen präsentierte.

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Von hier hatte man auch einen Einblick in die Halle mit den Ausgrabungsstätten, die noch nicht freigegeben waren.
Gegen 16:00 Uhr sah der Himmel nicht mehr so freundlich aus. Gewitterwolken waren im Anzug und wir gingen schnellen Schrittes zu unserem Stellplatz zurück. Wir brauchten etwa 20 Minuten bis zum Wohnmobil und kaum waren wir unter Dach machte sich der Himmel mit Blitz und Donner bemerkbar. Zunächst regnete es nur ein klein wenig um sich dann zu einem regelrechten Platzregen zu entwickeln.
Folglich blieben wir in unserem Wohnmobil und machten erst am nächsten Morgen nochmal eine Runde durch Xanten. Allerdings fuhren wir mit dem Wohnmobil zum Parkplatz der Ausgrabungsstätte. Xanten039
Xanten ist außer mit der römischen Geschichte ja auch sehr stark mit der Nibelungensaga verwurzelt. Wir kamen an der Kriemhildmühle vorbei und besichtigten auch das Nibelungenmuseum.

Xanten047Nach einem Besuch des sogenannten Südstrandes gingen wir zu unserem Womo zurück und fuhren wieder nach Hause. Aber nicht ohne Komplikationen, ich wollte unbedingt ohne Autobahn zurückfahren und verließ mich ganz auf unser Navi. Sollte man aber nicht tun; durch diverse Baustellen und gesperrte Straßen reagierte unser Navi ziemlich konfus, lotste uns in Straßen hinein, die im Nichts endeten. Aus dieser Erfahrung heraus liegt jetzt wieder ein neuer Autoatlas im Womo um für solche Fälle gerüstet zu sein. Schön war, dass wir bei dieser Irrfahrt irgendwo am Rhein gelandet waren und hier erst einmal eine Kaffeepause einlegten und uns von dem Stress erholten. Ca. 2 Stunden später waren wir dann zu Hause.