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Remagen Juli 2017

Remagen Juli 2017 published on 2 Kommentare zu Remagen Juli 2017

Kurzurlaub Remagen  01.07.2017

 

Da wir zur Zeit immer nur wenige Tage hintereinander wegfahren können, haben wir uns kurzfristig entschlossen ein verlängertes Wochenende nach Remagen zu fahren. Von Bekannten wurde uns der Campingplatz „goldene Meile“ empfohlen, direkt neben dem Campingplatz ist der Wohnmobilhafen. Dieser bietet für 30 Wohnmobile Platz und jeder Platz ist durch Buschwerk voneinander abgetrennt. Je nachdem wie man steht, hat man auch direkten Blick auf den Rhein. Der Platz kostet 12 Euro pro Tag; dieses ist auch die Mindestgebühr. Strom kostet 1 Euro für 2 kW. Eine VE-Station ist ebenfalls vorhanden. Die Einrichtungen des Campingplatzes können ebenfalls mit genutzt werden. Es gibt aber keinen direkten Zugang vom Wohnmobilstellplatz zum Campingplatz.

Außerdem bietet er direkten Zugang zum Rad/Fußweg am Rhein. Bis zum Museum, welches in dem Brückenpfeiler der ehemaligen Graf –Ludendorff-Brücke untergebracht ist, sind es etwa 300 m am Rhein entlang. Bis zur Altstadt sind es etwa 1,5 km. Das sind Entfernungen die man ohne weiteres auch zu Fuß bewältigen kann.

Am Ankunftstag (Samstag) war es stark bewölkt und es regnete mitunter auch recht kräftig. So machten wir uns einen faulen Tag im Wohnmobil mit Lesen und fernsehen. Zwischendurch , während einer Regenpause, ging ich mal eine kurze Runde am Rhein entlang bis zum Brückenpfeiler  mit dem Friedensmuseum, anschließend eine Orientierungsrunde über den Campingplatz und wieder zurück zum Wohnmobil.

Am Sonntag klarte es morgens gegen 10 Uhr auf, es war trocken, einige Sonnenstrahlen ließen sich blicken und so waren wir bereit in die Stadt zu gehen. Als erstes gingen wir zur Kirche St. Apollinaris. Auf einer felsigen Anhöhe erbaut, ist die Kirche weithin sichtbar und fällt auch beim Vorbeifahren auf. Man hat einen sehr schönen Blick auf das Rheintal und kann bis ins Siebengebirge schauen. Der Drachenfels und auch der Petersberg sind deutlich zu erkennen.

Danach gingen wir zurück an die Uferpromenade wo wir uns zum Mittagessen ein italienisches Restaurant aussuchten. Wir entschieden uns für Pizza und schauten dem Treiben auf der Promenade zu, den Schiffen die vorbeifuhren und einem Spielmannszug, der sich vor dem Lokal aufgebaut hatte. Grund für den Auftritt des Spielmannszuges war das Schützenfest, dass am Sonntag begann. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren und bezahlt hatten, gingen wir noch ein wenig durch die Altstadt zum Marktplatz. Hier versammelten sich dann die Schützenbrüder. Wir schauten uns noch die Geschäfte an und gingen gemütlich wieder zum Rhein und dann zurück zum Wohnmobil.

Das Wetter wurde gegen Nachmittag schon so gut, dass man sich ein wenig nach draußen setzen konnte. Also setzte ich mich nach draußen unter die Markise und las ein wenig. Meine Frau machte inzwischen Kaffee und auch ein leckeres Walnusseis fertig. Während wir uns das Eis und den Kaffee schmecken ließen, schauten wir ein wenig der Tour de France zu. Gegen Abend lehrte sich dann der Stellplatz, da viele Wochenendbesucher wieder weg fuhren. Wir überlegten, den Stellplatz so zu tauschen, dass wir direkten Blick auf den Rhein haben. Der Aufwand war mir dann aber doch zu groß. Alles abbauen und dann wieder neu aufbauen; ist zwar kein großer Akt aber ich hatte keine Lust dazu für 2 Tage noch mal umzuziehen.

Es war ein Fehler wie wir dann am Montagabend feststellten. Doch der Reihe nach. Am Montagmorgen gingen wir erst einmal zum nahegelegenen Edeka. Daneben ist auch direkt Dr. Müller und Norma. Beim Edeka holten wir uns ein paar Kleinigkeiten für den Tagesbedarf und beim Müller wollten wir aus der Spielwarenabteilung etwas für unsere beiden Enkel mitnehmen. Anschließend gingen wir zum Wohnmobil zurück und gingen noch einmal zusammen über den Campingplatz. Gegen Mittag gingen wir dann wieder zur Promenade mit den Restaurants und ließen uns im ersten Lokal eine Riesencurrywurst mit Pommes schmecken. Den weiteren Nachmittag verbrachten wir mit Schaufensterbummel in Remagens Fußgängerzone. Gegen 17 Uhr waren wir wieder zurück an unsrem Wohnmobil und staunten nicht schlecht. Genau neben uns, die Sicht auf den Rhein verdeckend, hatte sich ein großer 8 m langer Concorde hingestellt obwohl doch genügend andere Plätze, auch mit Sicht auf den Rhein, frei waren. Jetzt wusste ich, dass ich am Abend vorher die falsche Entscheidung getroffen hatte. Ich war noch am Überlegen ob wir deshalb ein Gespräch führen wollen, entschieden uns aber einfach ruhig zu sein und so zogen wir uns in unser Wohnmobil zurück. Wir hätten uns ja auch umstellen können wenn es uns zu sehr gestört hätte. Von diesem klitzekleinen Ärgernis abgesehen waren es 4 schöne Tage.

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